DSL von Vodafone und die Telekom – Update
Vor gut zwei Wochen habe ich von meinem Ärger mit meinem Vodafone-DSL-Anschluss berichtet. Die Telekom hat mich zweimal sitzen lassen, und ich habe Schlussendlich dreieinhalb Monate auf meine Leitung warten müssen. Dreieinhalb Monate während derer ich mich zum Glück mit dem UMTS-Router von Vodafone im Netz bewegen konnte, nur leider sind damit keine günstigen Auslandstelefonate möglich, und die Geschwindigkeit ist auch nicht grad das gelbe vom Ei.
Wider Erwarten kam der Telekom-Techniker dann tatsächlich zum fünften angekündigten Termin am 29. Dezember. Ich war leider nicht persönlich anwesend, aber meine Verlobte konnte mir berichten dass er gerade mal 15 Minuten für die Arbeiten brauchte.
Moooment … 15 Minuten Arbeit? Und dafür musste ich nun dreieinhalb Monate warten? Und 5 Mal einen ganzen WERK-Tag die Klingel bewachen? Krass wie die Telekom die Kunden ihrer Reseller behandelt!
Ich werde eine Beschwerde an Vodafone schreiben. Mir ist klar dass das nicht deren Schuld ist, aber mit denen habe ich nunmal den Vertrag, und nicht mit der Telekom. Bei der Telekom habe ich keine Handhabe, aber wenn sich genügend Menschen bei ihren Providern beschweren, werden die wohl irgendwann mal die Faxen dicke haben, und der dicken Tante-T Feuer unter ihrem Magentafarbenen Pavian-Arsch machen (hoffentlich).
Vodafon-DSL, das Surf-sofort-Pakt, und die Telekom
Ich bin derzeit erster Hand in eine Geschichte involviert, wie man sie normalerweise nur in der c’t unter der Rubrik “Vorsicht Kunde!” zu lesen bekommt. Zwar ist bisher mein finanzieller Schaden verhältnismäßig gering, aber die Zeit und Nerven die ich bereits in meinen Internetanschluss Investieren musste sind beträchtlich.
Vor nunmehr über 3 Monaten habe ich mir, kurz nach meinem Umzug, ein Vodafone Surf-Sofort-Paket geholt. Und ich muss sagen – das klappt echt wie in der Werbung versprochen! Man geht in den Laden, schließt einen Vertrag zu günstigen Konditionen für einen DSL-Anschluss ab, bekommt für 9,95 Euro eine Haus-mit-Henkel-förmige Pappschachtel in die Hand gedrückt, und geht damit nach Hause. Dort steckt man die SIM-Karte in den UMTS-Stick, diesen dann in den Router, und das Netzteil des selben dann in die Steckdose; et voilà: Internet und Telefon! Sofort!
Da war ich erstmal schwer begeistert, und konnte mich kaum halten, denn die Lobpreisungen auf die neue Technik (Das milliardenteure UMTS-Netz) und die Leute von Vodafone, die hier mal einfach alles richtig gemacht zu haben schienen, wollten aus mir raus. Nunja, wenn man das was danach kommt außenvorlässt kann man auch sagen dass sie alles richtig gemacht haben, nur leider war das bei weitem noch nicht des Knoten Lösung…
Der 1. Anschalttermin
Die Zeit verstrich, und ich erhielt einen Termin, zu welchem die Telekom im Auftrag von Vodafone mir die Telefondose in die Wohnung legen sollte. Der Techniker kam, und fand keine funktionierende Verbindungsleitung zwischen meiner Wohnung im vierten Stock, und dem Verteilerkasten im Keller. Das heißt – Leitungen sind in meinem Haus reichlich vorhanden, nur scheint meine irgendwann von irgendwem, irgendwo auf der Strecke unterbrochen worden zu sein. Und um das zu beheben braucht der Techniker die Erlaubnis der Hausverwaltung, an die Abzweigdosen im Treppenhaus gehen zu dürfen. Da ich mich um diese erst noch kümmern musste, zog er unverrichteter Dinge wieder ab. Kein Problem soweit, kann ja mal passieren – “Steckt man ja nich’ drinne!”.
Der 2. Anschalttermin
Der Techniker kam garnicht erst vorbei, sondern rief an: “Mir fiel da grade auf, dass ich hier gar keine Kostenübernahme von Vodafone hab’. Haben Sie die? Von ihrer Hausverwaltung?” … hatte ich natürlich nicht – meine Vermieterfirma meint ein Telefonanschluss sei bei einer Mietwohnung nicht vorauszusetzen, und das legen des selben sei nicht ihr Problem – aber so sind britische Heuschreckenfirmen gewinnorientierte Hausverwaltungen eben.
Er kam also nicht, und schickte laut eigener Aussage einen Antrag auf Kostenübernahme an Vodafone. Ich weiß nicht ob der dort ankam, aber nach nur ein paar dutzend weiteren Minuten bei der sympatischen Vodafone-Hotline, mit ihrer total kaputten Wartemusik, wurde mir zugesichert, die Kosten für die Neulegung des Anschlusses würden natürlich übernommen.
Der 3. …
Ich erhielt also einen neuen Termin (zwischen 08:00 bis 16:00 Uhr) von der freundlichen und bemühten Vodafone Hotline (Ich verwende “bemüht” hier so wie Arbeitgeber in den gefürchteten Arbeitnehmer-Beurteilungen). Dieser rückte heran, und ich musste mich bereits zum dritten mal für einen (voraussichtlich halben) Urlaubstag von meinem Arbeitgeber entschuldigen.
Ich wartete, und wartete also, und aus dem erhofften halben Urlaubstag mit Internetleitung danach, wurde ein ganzer (unbezahlt!) und ich saß weiterhin mit meiner UMTS-Überbrückung da (der T-echniker kam einfach nicht, und hielt es auch nicht für nötig mich anzurufen). Nicht dass man mit UMTS nicht ins Netz käme, aber es ist einfach kein Vergleich zu DSL in Bezug auf Geschwindigkeit und Stabilität der Verbindung. Außerdem kann ich nichtmal meine VOIP-Festnetznummer daran nutzen, und bin für Freunde und Familie nur auf dem teuren Handy erreichbar.
Heute sollte es endlich geschehen – der 4. Termin!
Nunja, was soll ich sagen? Ich schreibe diese Zeilen nach wie vor über UMTS. Der Bedienstete von der vermaledeiten Telekom ließ sich erneut nicht blicken, und meldete sich auch nicht Telefonisch. Diesmal traute ich mich schon garnicht mehr meinen Arbeitgeber um Freistellung zu bitten, sonder verließ mich darauf, dass der Techniker bis 12:00 Uhr hoffentlich da gewesen sein würde (bis dahin konnte meine Verlobte zu Hause bleiben, und die Klingel bewachen).
Natürlich hatte ich umsonst gehofft. Und auch der freundliche Zettel an der Haustür, auf dem ich meine Situation dargelegt, und meine Telefonnummer notiert hatte, mit dem Vermerk bei einem Anruf in 20-30 Minuten da sein zu können, fand keine Beachtung (außer den Worten “mein Beileid” die ein Passant wohl dazu geschrieben hatte). Um 15:00 Uhr erhielt ich eine SMS mit dem Inhalt, der Techniker habe mich nicht angetroffen, und ich möge die Vodafone-Hotline (mit ihrem zerpflückten Wartemusik-Band, dessen Schäden ich inzwischen recht gut synchron verbal immitieren kann) anrufen, um einen neuen Termin zu erhalten.
HALLO? GEHTS NOCH?
(Natürlich hatte der Techniker keinen Zettel als Beleg seiner versuchten Anwesenheit hinterlassen, und ich bin mir ziemlich sicher dass er nie auch nur in der Nähe war.)