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	<description>Meine Aufmerksamkeit ist gestört, sagen die... (Meine Hyperaktive Weltsicht)</description>
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		<title>Es muss nicht immer ein iPhone sein!</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 13:16:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jasper</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mobiles Internet auf Handys gab es schon Jahre vor dem iPhone. Mit dem Browser Opera Mini kann man mit fast jedem normalen Handy sehr komfortabel das Internet nutzen. Auch Google-Maps, Skype und Facebook sind nicht nur iPhone-Besitzern vorbehalten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Apples iPhones dominieren den Markt der Mobile Internet Devices (MIDs), denn mit keinem anderen Gerät lassen sich Mails, Chats und beliebte Internetseiten so leicht in der Hosentasche mitnehmen! Ähm &#8230; Mooment! Auch wenn Apple und die Telekom genau diesen Eindruck vermitteln wollen, gibt es durchaus andere brauchbare, und vor allem günstigere Möglichkeiten von Unterwegs ins Netz zu gehen.<span id="more-232"></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Ein Bisschen Geschichte</strong></span></p>
<p>Lange bevor Apple mit dem ersten iPhone auf den Markt kam, gab es bereits ein umfangreiches WAP-Web, ein Netzwerk von Internetseiten, speziell auf die Darstellung auf kleinen Displays und über sehr langsame Verbindungen optimiert. Langsam bedeutet hierbei 9,6 Kilo-Bit pro Sekunde! So viel konnte nämlich ein frühes WAP-Handy ohne GPRS oder UMTS über seine CSD-Verbindung übertragen. Das reichte aber vollkommen aus, um optimierte WAP-Portale wie die der BVG, der Bahn, verschiedene Newsticker, Wetterberichte, und vor allem eBay-Mobil von unterwegs aus aufzurufen. Außer diesen gab es noch eine ganze Reihe entbehrlichen Mist, von Logos und Klingeltöne über kleine Spielchen bis hin zu Anbietern von Porn-over-WAP (kein Witz! Porn in 128&#215;128 Pixeln für richtig viel Zaster!).</p>
<p>Das ist aber natürlich alles mittlerweile Geschichte. WAP-Seiten gibt&#8217;s zwar noch, aber dabei bleibt es heutzutage bei weitem nicht mehr. Selbst günstige Einsteigerhandys besitzen bereits häufig die Möglichkeit Java-Applikationen auszuführen. Darunter gibt es wieder Unmengen von Spielen und sinnlosem Zeug, sowie einigen nützlichen lustigen Spielereien wie z.B. der Möglichkeit die Kameraleuchte (wenn vorhanden) einzuschalten, um sie als Taschenlampe zu nutzen.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Das gesamte Internet „in der Hosentasche“</strong></span></p>
<p>Aber das wohl nützlichste Programm für den mobilen Gebrauch ist Opera Mini. Die Zwergenvariante des schwedischen Internetbrowsers ist der Mobilbrowser mit der weltweit größten Verbreitung. Inzwischen gehört er bei einigen Herstellern zum Lieferumfang der Handys (Bspw. Samsung, Nokia), und wurde alleine vorinstalliert bereits auf über 125Mio. Geräten ausgeliefert. Die Gesamtverbreitung schätzt der Hersteller auf ca. 300Mio. Installationen.</p>
<p><strong><em>Die Technik hinter Opera Mini</em></strong></p>
<p>Der Browser lädt Internetseiten nicht direkt aus dem Netz, sondern über die Server des Herstellers. Dieser sogenannte Proxy-Server verkleinert enthaltene Bilder und Grafiken auf Handy-Größe, und komprimiert die übertragenen Daten. Das sorgt für einen sehr viel schnelleren Seitenaufbau, und senkt die insgesamt übertragene Datenmenge. Das wiederum entlastet das Mobilfunknetz, und spart auch bares Geld, da Mobil übertragene Daten auch heute noch in den meisten Fällen volumenbasiert abgerechnet werden.</p>
<p>Der zweite Nutzen dieses kompressions-Proxys ist die Darstellung, die optimal an das kleine Display eines Mobiltelefons angepasst wird. Nicht Darstellbare Elemente werden gar nicht erst übertragen, Texte werden in schmale Streifen umformatiert, so dass horizontales Scrollen fast vollständig entfällt. So wird es möglich auch größere Internetseiten auf dem kleinen Display eines Handys angenehm zu lesen.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Mails, Chatten, Facebook?</strong></span></p>
<p>Die meisten großen Webdienste haben auch eine Mobilversion ihres Angebots, welches in Opera-Mini ganz hervorragend nutzbar ist. Beispiele: Wikipedia, eBay, GMX, Yahoo, Google-Mail, Facebook, und viele mehr. Und für die unter euch, die auch unterwegs nicht auf ihr Skype verzichten möchten, gibt es Skype Mobil. Die Applikation erlaubt zwar leider keine Skype-Telefonate, beherscht aber einwandfrei die Kommunikation per Instant-Message-Chat. Auch gleichzeitiges Chatten mit mit mehreren Kontakten ist problemlos möglich.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Google-Maps</span></strong></p>
<p>Ein weiteres interessantes Programm ist die Mobil-Version von Google-Maps. Sie ist, anders als auf dem Computer, eine eigenständige Anwendung, und bietet fast den gleichen Funktionsumfang wie die berühmte Internetseite. So kann man zwischen Karten- und Satellitenbild-Ansicht wählen, Orte und Branchen suchen und Routen planen.</p>
<p>Darüber hinaus gibt es noch die etwas gruselige, aber sehr nützliche Funktion, sich den eigenen Standort anzeigen zu lassen (auf ca. 100m genau). Das funktioniert über eine Triangulation des Telefons innerhalb der Mobilfunkzellen in denen es registriert ist. Auch ein GPS-Empfänger kann genutzt werden (egal ob im Telefon eingebaut, oder extern per Bluetooth).</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Fazit</strong></span><strong></strong></p>
<p>Meiner Meinung nach hat das iPhone außer seinem großen Display und der Schicken Oberfläche kaum echte Vorteile gegenüber seinen Mitbewerbern. Vielmehr hinkt es in einigen Bereichen stark hinterher – beispielsweise was Fotos und Videos angeht. Hier gehören bei anderen Geräten inzwischen Bildsensoren mit 8-12 Megapixeln zum guten Standard; während das iPhone nur mickrige 2 Mpix anbieten kann. Auch als MP3-Player kann es keinen Boden gut machen – hier bietet die Konkurrenz vergleichbare Lösungen. Leider ist es auch nach wie vor nicht mit Speicherkarten erweiterbar.<br />
Kurz: alle angeblichen Alleinstellungsmerkmale des iPhones sind bei genauerer Betrachtung kaum mehr als Marketing-Slogans, und sind für weniger Geld, und mit gleichem oder besserem Leistungsumfang auch von anderen Herstellern zu haben.</p>
<p><em>Und noch etwas in eigener Sache&#8230;</em></p>
<p>Ich habe diesen Beitrag selbst geschrieben, ohne kommerziellen Hintergedanken. Aber da <a title="flyertaxi.de -  in neuem Fenster öffnen" href="http://www.flyertaxi.de" target="_blank">Flyertaxi.de</a> gerade ein <a title="Ich möchte das motorola Milestone von Flyertaxi.de gewinnen!" href="http://blog.flyertaxi.de/vergiss-das-iphone-gewinne-das-motorola-milestone/" target="_blank">Gewinnspiel</a> macht, bei dem man ein Motorola Milestone Gewinnen kann, möchte ich diese Chance für mich nutzen <img src='http://www.antiparadigma.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> .</p>
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		<title>Elemente aus Office Dokumenten extrahieren</title>
		<link>http://www.antiparadigma.de/2010/02/10/elemente-aus-office-dokumenten-extrahieren/</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 09:13:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jasper</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technik]]></category>
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		<category><![CDATA[word]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein kleiner Trick um Bilder und Grafiken aus Office-Dokumenten extrahieren - schnell und einfach. (Word, Powerpoint, OpenOffice)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich arbeite gerade für eine Bekannte an einem Flyer. Sie hat sich ursprünglich von einem Grafiker eine Vorlage für ihre Powerpoint-Präsentationen erstellen lassen, und wollte dieses Design auch in ihrem Flyer verwenden. Sie tat also das naheliegendste und erstellte einen Entwurf für den Flyer in &#8230; Powerpoint.</p>
<p>Nun wird vermutlich den meisten klar sein, dass Powerpoint kein ausgesprochenes Design- und vor allem kein Layout-Programm ist. Das Problem war also die Hintergrundgrafiken, und Designelemente aus dem PPT-Dokument zu extrahieren, um damit weiterarbeiten zu können.</p>
<p>Die denkbar einfache Lösung war das Dokument mit Hilfe von OpenOffice zu öffnen, und als Microsoft Office 2007 XML-Dokument (.pptx) abzuspeichern. XML ist ähnlich HTML eine Markup-Beschreibungssprache, und trennt das Dokument in Text-Inhalt mit Design-Vorschriften und eingebundenen Grafiken. Diese Bausteine werden dann Nutzerfreundlich in einer einzelnen (Archiv-)Datei zusammengefasst abgespeichert &#8211; dem pptx-File (die Entsprechung für Word wäre .docx).</p>
<p>Diese .pptx-Datei lässt sich anschließend mit einem Archivmanager öffnen (Ich benutze Ubuntu-Linux, und habe daher &#8220;file-roller&#8221; verwendet). Im Archiv befindet sich eine simple Ordnerstruktur, in welcher sich im Ordner ppt/media/ die gewünschten Grafiken befinden.</p>
<p>Das ist besonders praktisch wenn es sich um viele einzelne Grafikbausteine handelt, da es sonst viel Arbeit wäre, jedes einzeln aus dem Dokument zu extrahieren und abzuspeichern.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Avatar schauen &#8211; lieber in 2D oder in 3D?</title>
		<link>http://www.antiparadigma.de/2010/01/24/avatar-schauen-lieber-in-2d-oder-in-3d/</link>
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		<pubDate>Sun, 24 Jan 2010 11:29:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jasper</dc:creator>
				<category><![CDATA[Antiparadigma]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe gestern zum zweiten Mal &#8220;Avatar &#8211; Reise nach Pandora&#8221; geschaut. Dieses mal nicht in &#8220;RealD&#8221;-3D sondern ganz klassisch in 2D, dafür aber in englisch, ohne Untertitel. Und weil ich schon öfters gefragt wurde ob sich die 3D-Version lohnt, fasse ich hier mal meine Eindrücke für euch zusammen.
Wie funktionierts?
Die verwendete 3D-Technologie &#8211; &#8220;RealD&#8221; &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ich habe gestern zum zweiten Mal &#8220;Avatar &#8211; Reise nach Pandora&#8221; geschaut. Dieses mal nicht in &#8220;RealD&#8221;-3D sondern ganz klassisch in 2D, dafür aber in englisch, ohne Untertitel. Und weil ich schon öfters gefragt wurde ob sich die 3D-Version lohnt, fasse ich hier mal meine Eindrücke für euch zusammen.</strong></p>
<blockquote><p><strong>Wie funktionierts?</strong></p>
<p>Die verwendete 3D-Technologie &#8211; &#8220;RealD&#8221; &#8211; verwendet eine simple, leichte Polarisationsbrille um die zwei Bilder für die Augen zu trennen. Auf die Leinwand werden 60 Bilder/Sekunde projeziert, die immer abwechselnd polarisiert sind &#8211; wechselnd zwischen 45° im Uhrzeigersinn und 45° entgegen dem Uhrzeigersinn. Passend dazu sind die Brillenscheiben auf der einen Seite +45° und auf der anderen -45° polarisiert, und auf lassen dann pro Auge nur die dafür bestimmten 30 Bilder durch. Die anderen 30 werden abgedunkelt. <a title="In neuem Fenster öffnen" href="http://de.wikipedia.org/wiki/RealD" target="_blank">Wikipedia-Artikel lesen</a></p></blockquote>
<p>Bei mir war der zeitliche Abstand zwischen 3D und 2D recht groß (über 3 Wochen). Aber ich bin der Meinung dass die Auflösung in der 3D-Version deutlich höher ist. Außerdem hatte ich bei schnellen Schwenks in 2D viel mehr das Gefühl, dass die Bewegungen unscharf und ruckelig dargestellt wurden. Bei 3D sind&#8217;s immerhin 60 anstelle von 30 Bildern/sek. (ja &#8211; pro Auge nur 30, aber das Hirn bekommt ja dennoch einen konstanten Strom von 60 Bildern geliefert).</p>
<p>Dem entgegen steht, dass es in 3D  zuerst (die ersten 25 Minuten etwa) ziemlich anstrengend für die Augen war. Da scheiden sich die Geister, aber ich hab gehört wenn man schön mittig sitzt, ist es besser als ganz am Rand (ich saß weder Mittig noch ganz außen).</p>
<p>Außerdem war in der nicht-3D-Version der Ton schlechter. Zwar hat das Cinestar scheinbar das besser justierte Soundsystem, aber das hilft auch nichts wenn der Ton mies klingt und zwischendrin sogar &#8216;Schluckauf&#8217; hat und in der Qualität wechselt.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Fazit:</strong></span><br />
Nach der 3D-Version meinte ich &#8220;<em>das brauche ich nicht</em>&#8220;, und wollte mir die nächsten zwei Teile (soll ja &#8216;ne Trilogie werden) in 2D ansehen. Aber da mich die 2D-Version jetzt qualitativ ziemlich enttäuscht hat, werde ich wohl doch eher wieder in die 3D-Version gehen.</p>
<p>Bei 3D war das Gesamterlebnis einfach irgendwie ungetrübter, und ich hab&#8217; mich viel mehr in den wunderschönen Bildern verlieren können. Nicht der 3D-Technik wegen &#8211; die war ein schönes Gimmick &#8211; sondern der besseren Qualität wegen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Firefox bug mit Xine-Plugin auf Ubuntu</title>
		<link>http://www.antiparadigma.de/2010/01/06/manchmal-stinkt-sogar-opensource/</link>
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		<pubDate>Wed, 06 Jan 2010 12:58:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jasper</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein fehlerhaftes Plugin für Firefox hat den Browser nicht mehr starten lassen ("segmentation fault"). Es hat lange gedauert den Fehler zu finden und zu beheben - um bspw. diesen Text schreiben zu können.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ich hab mir gestern bei einem Problem mit meinem Firefox 3.5 bald die Karten gelegt.</strong></p>
<p>Ich bin vor kurzem probehalber von <a title="LinuxMint Website in neuem Fenster öffnen" href="http://www.linuxmint.com" target="_blank">LinuxMint</a> auf <a title="Ubuntulinux.org in neuem Fenster öffnen" href="http://www.ubuntulinux.org" target="_blank">Ubuntu</a> umgestiegen. Das hat einige Vor- und manche Nachteile. Zum einen ist ein frisch installiertes Ubuntu bei weitem nicht so &#8220;komplett&#8221; wie ein LinuxMint (diverse fehlende Codecs, und Programme wie z.B. <a title="Wikipedia zu &quot;libdvdcss&quot; - in neuem Fenster öffnen" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Libdvdcss" target="_blank">libdvdcss</a> und das Flashplugin). Auf der anderen Seite ist ein Ubuntu, abgesehen vom höheren Installationsaufwand, irgendwie &#8220;weiter&#8221; als LinuxMint. Die Wizards funktionieren reibungsloser, Updates bringen keinerlei Probleme mit sich, und sogar mein Huawei UMTS-Stick wurde beim einstecken sofort erkannt, und brachte mich nach ca. 1 Minute mit HSDPA ins Internet.</p>
<p>Okay, ich schweife ab &#8230; <strong>hier kommt das Problem</strong>: <span id="more-221"></span>Wie gesagt hat Ubuntu nach der Installation noch nicht alle nötigen Medienplayer und Codecs, die man bspw. zur Wiedergabe von allen möglichen Internetvideos braucht. Ich surfte also, und stieß auf die Seite infilm.de, auf welcher verschiedene Clips zum ansehen bereitgestellt werden.</p>
<p>Aus irgendeinem Grund wird dafür nicht der Quasi-Standard &#8216;FLV&#8217; (FLashVideo) verwendet, sondern, wenn ich das richtig verstehe, das RealMedia-Format, das schon im Mittelalter des Internet der darwinistischen Auslese zum Opfer gefallen ist. Warum auch immer!</p>
<p>Nun, Ubuntu nimmt einem die manuelle Nachinstallation fehlender Plugins weitgehend ab, und bietet einem in so einem Fall einen freundlichen Wizard an, mit dem man unterschiedliche Plugins für diese Aufgabe installieren lassen kann. Ich entschied mich für das xine-plugin, da ich mit Xine als Medienplayer gute Erfahrungen gemacht habe.</p>
<p>Die Installation verlief einwandfrei, aber das Plugin spielte die Filme dann auch nicht ab. Nunja &#8211; nichts weiter bei gedacht, und weitergesurft. Einige Stunden später hab ich mir dann noch eine Firefox-Erweiterung (ctrl-tab) installiert, die irgendwie eine verbesserte Verwaltung der Browser-Tabs ermöglichen sollte. &#8220;Möchten sie Firefox jetzt neu starten?&#8221; &#8230; &#8220;Ja ich will!&#8221; &#8230; &#8230; &#8230; Aber Firefox startete nicht mehr neu. Ich vermutete dass das ctrl-tab-Plugin schuld sei, und versuchte es zu löschen ohne dafür den Firefox-Dialog verwenden zu können, weil ja der Browser selbst nicht hoch kam.</p>
<p>Es kostete mich dann ca. 3 Stunden um alle Orte kennen zu lernen, an denen Firefox die entsprechenden Dateien ablegt, und um alle Konfigurationsdateien zu finden um das Plugin &#8216;per Hand&#8217; wieder vollständig aus dem Gedächtnis des Browsers zu tilgen. Aber ich hab natürlich auch wie immer &#8216;ne Menge dabei gelernt. &#8230; Blöderweise ging Firefox danach noch immer nicht. Es folgten weitere Versuche, mit unterschiedlichen Profilen, dem Profilmanager, und sogar einem vollständig leeren Testprofil, bis sich herausstellte, dass Firefox immer dann die Haxen hoch riss, wenn ich eine Seite ansteuerte die in irgendeiner Weise ein auf *irgendein* Plugin zugriff. Also erstmal den üblichen Verdächtigen &#8211; den Flashplayer &#8211; deinstalliert (unter Ubuntu geht das zum Glück über die Paketverwaltung, ohne den Browser starten zu müssen). Ging leider immer noch nicht.</p>
<p>Irgendwann am Abend viel mir dann wieder ein, dass ich zuvor ja das xine-plugin installiert hatte. Also xine-plugin deinstalliert, und voila &#8211; es geht!</p>
<p><strong>Manchmal kann es verdammt viel Arbeit sein, einen kleinen Fehler zu beheben. Und damit Leute die ein ähnliches Problem haben, nicht ganz so lange suchen müssen stehts jetzt hier im Netz. Also: Vorsicht mit dem xine-plugin und Firefox 3.5.6!</strong></p>
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		<title>Fritz!Box anstelle der Vodafone EasyBox &#8211; so gehts</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Jan 2010 12:24:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jasper</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich hatte Probleme meinen Vodafone-VOIP-Anschluss mit meiner Fritz!Box 7170 zum funktionieren zu bringen. Im IP-Phone-Forum.de wurde ich fündig, und nun gehts.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nachdem ich nun endlich nach dreieinhalb Monaten Wartezeit meinen Vodafone-DSL-Anschluss gelegt bekommen habe, wollte ich endlich die Vodafone (Surf-Sofort) &#8220;Easy-Box&#8221; gegen meine bewährte Fritz!Box 7170 tauschen.</strong></p>
<p>Nicht dass die EasyBox schlecht währe &#8211; die FritzBox hat einfach einen deutlich größeren Funktionsumfang. Die EasyBox ist ein WLAN-fähiger DSL-Router, der auch noch VOIP-Funktionalitäten besitzt. Die FritzBox hingegen dient darüber hinaus als Druckerserver, kann Festplatten und USB-Sticks sowohl im LAN als auch im Internet freigeben, hat einen Anrufbeantworter der Anrufe per eMail verschicken kann, und wandelt auf Wunsch Faxe in PDFs um, die sie ebenso per Mail verschickt.</p>
<p>Das einzige was die FritzBox 7170 nicht kann, ist eine Internetverbindung über einen UMTS-Stick herzustellen, aber meine DSL-Leitung nun endlich steht, brauche ich dieses Feature nicht mehr.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Fritz!Box anstelle EasyBox:</strong></span></p>
<p>Ich habe im Internet gelesen, dass Vodafone sich mit der Herausgabe der DSL- und VOIP-Zugangsdaten etwas zickig hat. Ich hatte diese Probleme allerdings nicht. Mir sagte einer der freundlichen Vodafone-Hotliner die Daten auf meine Nachfrage hin an. Zu diesem Zeitpunkt konnte ich mir noch nicht erklären, warum er dabei so verschwörerisch die Stimme senkte, und warum es so klang als wenn er sein Headset mit der Hand abschirmte &#8211; jetzt kann ich mir den Grund vorstellen <img src='http://www.antiparadigma.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Wer an einen weniger kooperativen Hotliner gerät, der kann sich die Konfiguration seiner Easy-Box sichern, und mit einem Programm &#8220;entschlüsseln&#8221;. Danach lässt sich die Datei mit einem HEX-Editor durchsuchen, und die Zugangsdaten können ausgelesen werden. Der Prozess ist im IP-Phone-Forum genau beschrieben: <a title="Thread im Forum in neuem Fenster Öffnen" href="http://www.ip-phone-forum.de/showthread.php?t=150674&amp;page=1" target="_blank">IP-Phone-Forum.de</a></p>
<p>Diese Daten trägt man dann in der Fritz!Box ein, und schon kann man die EasyBox in die Schachtel Packen und vergessen <img src='http://www.antiparadigma.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Auf diesen Schritt mit dem Auslesen der Konfiguration konnte ich glücklicherweise verzichten, aber trotzdem ich die Zugangsdaten schon hatte, klappte die Verbindung mit der mir zugewiesenen Vodafone-VOIP-Nummer noch immer nicht.</p>
<p>Am Anfang von <a title="Thread im Forum in neuem Fenster Öffnen" href="http://www.ip-phone-forum.de/showthread.php?t=150674&amp;page=5" target="_blank">Seite fünf des Threads</a> in diesem Forum wurde ich dann fündig: Der freundliche Hotliner hatte mir zwar die richtigen Daten genannt, aber wohl versehentlich einen Fehler gemacht. Der VOIP-Loginname lautet nicht &#8220;&lt;Ortsvorwahl&gt;&lt;Rufnummer&gt;@arcor.de&#8221;, sondern nur &#8220;&lt;Orstvorwahl&gt;&lt;Rufnummer&gt;&#8221;.</p>
<p>Hier ist ein Screenshot meiner FritzBox VOIP-Konfiguration:</p>
<div id="attachment_219" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.antiparadigma.de/wp-content/uploads/2010/01/fritzbox-voip-config.jpg"><img class="size-medium wp-image-219" title="fritzbox-voip-config" src="http://www.antiparadigma.de/wp-content/uploads/2010/01/fritzbox-voip-config-300x249.jpg" alt="" width="300" height="249" /></a><p class="wp-caption-text">Fritzbox VOIP-Konfiguration Screenshot</p></div>
<p><strong>Jetzt gehts, und die Easy-Box ist eingemottet <img src='http://www.antiparadigma.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> .</strong></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>DSL von Vodafone und die Telekom &#8211; Update</title>
		<link>http://www.antiparadigma.de/2010/01/02/wie-die-telekom-mit-den-kunden-ihrer-kunden-umgeht/</link>
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		<pubDate>Sat, 02 Jan 2010 11:35:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jasper</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mein DSL-Anschluss wurde endlich gelegt. Nach dreieinhalb Monaten! Der Telekom-Techniker brauchte dafür 5 Termine, und war beim fünften ganze 15 Minuten beschäftigt. Toll!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor gut zwei Wochen habe ich von meinem Ärger mit meinem Vodafone-DSL-Anschluss berichtet. Die Telekom hat mich zweimal sitzen lassen, und ich habe Schlussendlich dreieinhalb Monate auf meine Leitung warten müssen. Dreieinhalb Monate während derer ich mich zum Glück mit dem UMTS-Router von Vodafone im Netz bewegen konnte, nur leider sind damit keine günstigen Auslandstelefonate möglich, und die Geschwindigkeit ist auch nicht grad das gelbe vom Ei.</p>
<p>Wider Erwarten kam der Telekom-Techniker dann tatsächlich zum fünften angekündigten Termin am 29. Dezember. Ich war leider nicht persönlich anwesend, aber meine Verlobte konnte mir berichten dass er gerade mal 15 Minuten für die Arbeiten brauchte.</p>
<p>Moooment &#8230; 15 Minuten Arbeit? Und dafür musste ich nun dreieinhalb Monate warten? Und 5 Mal einen ganzen WERK-Tag die Klingel bewachen? Krass wie die Telekom die Kunden ihrer Reseller behandelt!</p>
<p>Ich werde eine Beschwerde an Vodafone schreiben. Mir ist klar dass das nicht deren Schuld ist, aber mit denen habe ich nunmal den Vertrag, und nicht mit der Telekom. Bei der Telekom habe ich keine Handhabe, aber wenn sich genügend Menschen bei ihren Providern beschweren, werden die wohl irgendwann mal die Faxen dicke haben, und der dicken Tante-T Feuer unter ihrem Magentafarbenen Pavian-Arsch machen (hoffentlich).</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Kopenhagen: Schläge gegen die Meinungsfreiheit</title>
		<link>http://www.antiparadigma.de/2009/12/19/schlaege-gegen-friedliche-meinungsaeusserung-in-kopenhagen/</link>
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		<pubDate>Fri, 18 Dec 2009 23:57:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jasper</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich habe ein Video vom Umgang der Dänischen Polizei mit den Demonstranten beim Klimagipfel in Kopenhagen gesehen, dass mich betroffen und nachdenklich gemacht hat.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe kein TV-Empfangsgerät, und meine Tageszeitung wird seit ca. 2 Wochen von irgend einem Penner geklaut,  bevor ich früh morgens von meiner Wohnung im 4. OG nach unten tappsen, und sie von der Haustürschwelle auflesen kann.</p>
<p>Daher sind die Ereignisse der vergangenen Tage rund um den Klimagipfel in Kopenhagen auch gründlich an mir vorbeigegangen. Jetzt bin ich auf Umwegen über ein paar Youtube-Videos gestolpert, die viele von euch vermutlich schon kennen, welche mich gelinde gesagt, erschüttert haben.</p>
<p>Sie zeigen wie Beamte der Dänischen Polizei augenscheinlich wilkürlich und gnadenlos gegen gewaltfrei demonstrierende Menschen vorgehen. Das beinhaltet zahllose geziehlte Schläge mit Gummiknüppeln, Tritte, Schläge gegen teils sitzende, teils liegende Menschen, und umfangreichen und gezielten Einsatz von Reizgas. Nicht selten wird hierbei aus unmittelbarer Nähe (ca. 5-10cm) in die Gesichter gesprüht.</p>
<p>Mich schockieren diese Bilder aus mehreren Gründen: Zum einen, wegen der Brutalität, mit der hier eine sogenannte demokratische Regierung ihre Kritiker unterdrückt, des weiteren, weil die Leute die all das erleiden mussten, es schaffen ruhig zu bleiben. Bis auf geringfügige Abwehr wendet dort kein Demonstrant Gewalt an &#8211; während ich beim anschauen dieser Filme von Trauer und beinahe ohnmächtiger Wut befallen werde. Ich kann mir nicht vorstellen dass so etwas in Berlin so friedlich abgelaufen wäre.</p>
<p>Das sind Szenen die nicht im Entferntesten in das Image passen, mit dem sich Staaten schmücken wenn sie das Demokratie-Wimpelchen auf ihren kapitalistisch angetriebenen Lobbypanzer stecken. So etwas passt viel mehr in das Bild, mit dem das Schreckgespennst der undemokratischen &#8220;Schurkenstaaten&#8221; welches die USA (und ideologisch angeschlossene Teritorien &#8211; wie wir zum Beispiel) gerne verbreiten.</p>
<p>Aber was rege ich mich denn auf &#8230; ist doch alles nichts neues, und auch lang nicht so schlimm wie <a title="Anti G8-Gipfel Demonstrant in Genua erschossen" href="http://www.taz.de/index.php?id=bildergalerie&amp;tx_gooffotoboek_pi1[fid]=1&amp;tx_gooffotoboek_pi1[srcdir]=Reuters-Bilder-des-Jahrzehnts&amp;tx_gooffotoboek_pi1[func]=combine&amp;no_cache=1" target="_blank">damals 2001 in Genua</a>. Man muss sich einfach nur weit genug von den Verrückten fern halten, die eine andere Meinung als die von der <a title="Wer die &quot;geliebte Bundesregierung&quot; noch nicht kennt ... bitte klicken!" href="http://die.geliebte.bundesregierung.in.der.schwatzbude.de/" target="_blank">geliebten Regierung</a> empfohlene haben &#8211; und es wagen diese Öffentlich zu vertreten. Dann kann man ganz sicher und entspannt leben (meißtens jedenfalls).</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="500" height="405" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/YvfV4TXqBcM&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="405" src="http://www.youtube.com/v/YvfV4TXqBcM&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>Winter &#8211; Hauptsaison für schöne Fahrräder?</title>
		<link>http://www.antiparadigma.de/2009/12/16/winter-hauptsaison-fur-freunde-schoner-fahrrader/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Dec 2009 11:36:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jasper</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Winter sind auf, und an den Straßen viel mehr schöne Fahrräder zu sehen als im Sommer. Woran liegt das wohl?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mir ist in den letzten Tagen, und besonders gestern Abend am Potsdamer Platz, aufgefallen, dass überdurchschnittlich viele hübsche Fahrräder durch die Straßen rollen, oder irgendwo angeschlossen auf ihren Fahrer warten. Und wenn schon nicht alle wunderschöne Goldstücke sind, so doch wenigstens vernünftig zusammengestellte, und solide aufgebaute Alltagsvehikel, die ihren Besitzern geschätzte Mobilität bei jeder Witterung ermöglichen.</p>
<p>Ein nicht-radfahrender Freund, mit dem ich unterwegs war, erwiederte auf mein anhaltendes Innehalten, Staunen, Freuen und die Anerkennenden Bemerkungen: &#8220;Na ist doch klar &#8211; die Vollblutradler sind halt auch im Winter unterwegs.&#8221;</p>
<p>Recht hatter! Die ganzen Schönwetterradler die im Sommer die Straßen und Radwege unsicher machen, trauen sich bei niedrigeren Temperaturen, oder gar Niederschlag, nicht mehr raus. Und so bleibt einem auch der Anblick der teils geschmacklosen, teils bemitleidenswert heruntergekommenen, Metal-und-Plastik-Haufen erspart, die sich bei schönem Wetter durch die Stadt wälzen, und an jedem möglichen Abstellplatz türmen.</p>
<p>Im Winter ist die Aussicht auf die wirklich sehenswerten Fahrräder frei. Achtet mal drauf! Ein Augenschmaus für alle die wie ich einen Faible dafür haben <img src='http://www.antiparadigma.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> .</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Vodafon-DSL, das Surf-sofort-Pakt, und die Telekom</title>
		<link>http://www.antiparadigma.de/2009/12/14/der-arrogante-umgang-der-telekom-mit-reseller-dsl-kunden/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 21:51:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jasper</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Leiden des Versuches, sich durch die Telekom einen Telefonanschluss zwecks Schaltung eines DSL-Anschlusses installieren zu lassen. 3 Monate inzwischen - and counting!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin derzeit erster Hand in eine Geschichte involviert, wie man sie normalerweise nur in der c&#8217;t unter der Rubrik &#8220;Vorsicht Kunde!&#8221; zu lesen bekommt. Zwar ist bisher mein finanzieller Schaden verhältnismäßig gering, aber die Zeit und Nerven die ich bereits in meinen Internetanschluss Investieren musste sind beträchtlich.</p>
<p>Vor nunmehr über 3 Monaten habe ich mir, kurz nach meinem Umzug, ein Vodafone Surf-Sofort-Paket geholt. Und ich muss sagen &#8211; das klappt echt wie in der Werbung versprochen! Man geht in den Laden, schließt einen Vertrag zu günstigen Konditionen für einen DSL-Anschluss ab, bekommt für 9,95 Euro eine Haus-mit-Henkel-förmige Pappschachtel in die Hand gedrückt, und geht damit nach Hause. Dort steckt man die SIM-Karte in den UMTS-Stick, diesen dann in den Router, und das Netzteil des selben dann in die Steckdose; <strong>et voilà: Internet und Telefon! Sofort!</strong></p>
<p>Da war ich erstmal schwer begeistert, und konnte mich kaum halten, denn die Lobpreisungen auf die neue Technik (Das milliardenteure UMTS-Netz) und die Leute von Vodafone, die hier mal einfach alles richtig gemacht zu haben schienen, wollten aus mir raus. Nunja, wenn man das was danach kommt außenvorlässt kann man auch sagen dass sie alles richtig gemacht haben, nur leider war das bei weitem noch nicht des Knoten Lösung&#8230;</p>
<p><strong>Der 1. Anschalttermin</strong></p>
<p>Die Zeit verstrich, und ich erhielt einen Termin, zu welchem die Telekom im Auftrag von Vodafone mir die Telefondose in die Wohnung legen sollte. Der Techniker kam, und fand keine funktionierende Verbindungsleitung zwischen meiner Wohnung im vierten Stock, und dem Verteilerkasten im Keller. Das heißt &#8211; Leitungen sind in meinem Haus reichlich vorhanden, nur scheint meine irgendwann von irgendwem, irgendwo auf der Strecke unterbrochen worden zu sein. Und um das zu beheben braucht der Techniker die Erlaubnis der Hausverwaltung, an die Abzweigdosen im Treppenhaus gehen zu dürfen. Da ich mich um diese erst noch kümmern musste, zog er unverrichteter Dinge wieder ab. Kein Problem soweit, kann ja mal passieren &#8211; &#8220;Steckt man ja nich&#8217; drinne!&#8221;.</p>
<p><strong>Der 2. Anschalttermin</strong></p>
<p>Der Techniker kam garnicht erst vorbei, sondern rief an: &#8220;Mir fiel da grade auf, dass ich hier gar keine Kostenübernahme von Vodafone hab&#8217;. Haben Sie die? Von ihrer Hausverwaltung?&#8221; &#8230; hatte ich natürlich nicht &#8211; meine Vermieterfirma meint ein Telefonanschluss sei bei einer Mietwohnung nicht vorauszusetzen, und das legen des selben sei nicht ihr Problem &#8211; aber so sind <span style="text-decoration: line-through;">britische Heuschreckenfirmen</span> gewinnorientierte Hausverwaltungen eben.<br />
Er kam also nicht, und schickte laut eigener Aussage einen Antrag auf Kostenübernahme an Vodafone. Ich weiß nicht ob der dort ankam, aber nach nur ein paar dutzend weiteren Minuten bei der sympatischen Vodafone-Hotline, mit ihrer total kaputten Wartemusik, wurde mir zugesichert, die Kosten für die Neulegung des Anschlusses würden natürlich übernommen.</p>
<p><strong>Der 3. &#8230;</strong></p>
<p>Ich erhielt also einen neuen Termin (zwischen 08:00 bis 16:00 Uhr) von der freundlichen und bemühten Vodafone Hotline (Ich verwende &#8220;bemüht&#8221; hier so wie Arbeitgeber in den gefürchteten Arbeitnehmer-Beurteilungen). Dieser rückte heran, und ich musste mich bereits zum dritten mal für einen (voraussichtlich halben) Urlaubstag von meinem Arbeitgeber entschuldigen.<br />
Ich wartete, und wartete also, und aus dem erhofften halben Urlaubstag mit Internetleitung danach, wurde ein ganzer (unbezahlt!) und ich saß weiterhin mit meiner UMTS-Überbrückung da (der T-echniker kam einfach nicht, und hielt es auch nicht für nötig mich anzurufen). Nicht dass man mit UMTS nicht ins Netz käme, aber es ist einfach kein Vergleich zu DSL in Bezug auf Geschwindigkeit und Stabilität der Verbindung. Außerdem kann ich nichtmal meine VOIP-Festnetznummer daran nutzen, und bin für Freunde und Familie nur auf dem teuren Handy erreichbar.</p>
<p><strong>Heute sollte es endlich geschehen &#8211; der 4. Termin!</strong></p>
<p>Nunja, was soll ich sagen? Ich schreibe diese Zeilen nach wie vor über UMTS. Der Bedienstete von der vermaledeiten Telekom ließ sich erneut nicht blicken, und meldete sich auch nicht Telefonisch. Diesmal traute ich mich schon garnicht mehr meinen Arbeitgeber um Freistellung zu bitten, sonder verließ mich darauf, dass der Techniker bis 12:00 Uhr hoffentlich da gewesen sein würde (bis dahin konnte meine Verlobte zu Hause bleiben, und die Klingel bewachen).<br />
Natürlich hatte ich umsonst gehofft. Und auch der freundliche Zettel an der Haustür, auf dem ich meine Situation dargelegt, und meine Telefonnummer notiert hatte, mit dem Vermerk bei einem Anruf in 20-30 Minuten da sein zu können, fand keine Beachtung (außer den Worten &#8220;mein Beileid&#8221; die ein Passant wohl dazu geschrieben hatte). Um 15:00 Uhr erhielt ich eine SMS mit dem Inhalt, der Techniker habe mich nicht angetroffen, und ich möge die Vodafone-Hotline (mit ihrem zerpflückten Wartemusik-Band, dessen Schäden ich inzwischen recht gut synchron verbal immitieren kann) anrufen, um einen neuen Termin zu erhalten.</p>
<p><strong>HALLO? GEHTS NOCH?</strong></p>
<p>(Natürlich hatte der Techniker keinen Zettel als Beleg seiner versuchten Anwesenheit hinterlassen, und ich bin mir ziemlich sicher dass er nie auch nur in der Nähe war.)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Elektronenrad in Berlin</title>
		<link>http://www.antiparadigma.de/2009/12/07/elektronenrad-in-berlin/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Dec 2009 14:51:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jasper</dc:creator>
				<category><![CDATA[Antiparadigma]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[E-Bike & Co]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrrad]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Besuch beim Projekt 'Elektronenrad' in Berlin.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem ich mit &#8220;Lautlos durch Berlin&#8221; einen Laden vorgestellt hatte, in dem jeder, völlig ohne Bedarf an technischem Sachverstand, E-Bikes ansehen, Probefahren und kaufen kann, kommt mit Elektronenrad quasi das andere Ende der Skala zum Zug. Soll heißen &#8211; dort finden jene Leute ihr Glück die gerne selber Hand anlegen.</p>
<p><strong>Die Raumfahrtagentur  (d</strong><strong>as Mutterschiff)</strong></p>
<div class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><a href="http://www.antiparadigma.de/wp-content/uploads/2009/12/eRad_3.jpg"><img src="http://www.antiparadigma.de/wp-content/uploads/2009/12/thn_eRad_3.jpg" alt="Maschinenpark der Raumfahrtagentur" width="240" height="160" /></a><p class="wp-caption-text">Maschinenpark der Raumfahrtagentur</p></div>
<p>Nur wenig oberhalb vom Alexanderplatz, in der <a title="Adresse in Google-Maps - in neuem Fenster öffnen" href="http://maps.google.com/maps?f=q&amp;source=s_q&amp;hl=de&amp;q=Metzer+Stra%C3%9Fe+21,+Prenzlauer+Berg+10405+Berlin,+Deutschland&amp;sll=37.0625,-95.677068&amp;sspn=36.368578,79.013672&amp;ie=UTF8&amp;cd=1&amp;geocode=FaGNIQMd48DMAA&amp;split=0&amp;hq=&amp;hnear=Metzer+Stra%C3%9Fe+21,+Prenzlauer+Berg+10405+Berlin,+Deutschland&amp;t=h&amp;z=16" target="_blank">Mertzer Straße 21</a>, befindet sich die <a title="Website der Raumfahrtagentur - in neuem Fenster öffnen" href="http://hackerspaces.org/wiki/Raumfahrtagentur" target="_blank">Raumfahrtagentur</a>. Diese ist in erster Linie ein <a title="Wikipedia über Hackerspaces - in neuem Fenster öffnen" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hackerspace" target="_blank">Hackerspace. </a>Das ist ein Ort an dem sich Leute mit gesteigertem Interesse an technischen/wissenschaftlichen Themen aufhalten und treffen können, um ihrer Passion in der Praxis nachgehen zu können. Zu diesem Zweck ist die Raumfahrtagentur mit einer Reihe nicht ganz alltäglichen Maschinen ausgestattet, die man möglicherweise benötigt um technische Projekte zu verwirklichen. Zum Beispiel gibt es eine CNC-Fräse, eine Drehbank, einen Zentrierständer für Fahrrad-Laufräder, eine 5-Tonnen-Presse, und eine elektronische Nähmaschine.</p>
<p><strong>Elektronenrad</strong></p>
<div class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><a href="http://www.antiparadigma.de/wp-content/uploads/2009/12/eRad_1.jpg"><img src="http://www.antiparadigma.de/wp-content/uploads/2009/12/thn_eRad_1.jpg" alt="Elektronenrad - Motoren und Montageplatz" width="240" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Elektronenrad - Motoren und Montageplatz</p></div>
<p>Und in den Räumen der Raumfahrtagentur ist eben auch das Projekt &#8220;Elektronenrad&#8221; beheimatet, welches von den vorhandenen Maschinen natürlich sehr profitiert. Vom Equipment mal abgesehen, haben die Jungs dort auch ein ziemlich umfassendes technisches Wissen, sowie Kontakte in die weltweite E-Bike Szene, und zu diversen Liferanten der nötigen Komponenten. So ist man bei Elektronenrad zum Beispiel sehr gut aufgehoben, wenn man einen Eigenaufbau eines E-Bikes plant, oder ein vorhandenes Rad selber aufrüsten möchte. Ein gewisses technisches Grundwissen vorausgesetzt.</p>
<p><strong>Für wen ist Elektronenrad?</strong></p>
<div class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><a href="http://www.antiparadigma.de/wp-content/uploads/2009/12/eRad_2.jpg"><img src="http://www.antiparadigma.de/wp-content/uploads/2009/12/thn_eRad_2.jpg" alt="Einige E-Bikes" width="240" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Einige E-Bikes</p></div>
<p>Wer technisch völlig unbedarft ist, und weder Zeit noch Lust hat sich selber umfangreich mit solch einem recht umfangreichen Projekt intensiv auseinander zu setzen, und sich selbst Fachwissen anzueignen, der ist bei Elektronenrad eher an der falschen Adresse, und sollte sich vertrauensvoll an <a title="Lautlos durch Berlin - auf Antiparadigma.de" href="http://www.antiparadigma.de/2009/08/01/elektro-zweirader-eine-probefahrt/" target="_self">Lautlos-durch-Berlin</a> wenden. Elektronenrad ist kein <a title="Do It Yourself - Wikipedia - in neuem Fenster öffnen" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Do_it_yourself" target="_blank">DIY</a>-Workshop, in welchem man bei der Hand genommen, und geduldig, Schritt für Schritt durch den Bau eines E-Bikes geleitet wird.</p>
<p>Wer sich hingegen den Umgang mit den mechanischen und elektronischen Komponenten eines E-Bikes grundsätzlich zutraut, und auch keine Probleme damit hat sich selber die Hände schmutzig zu machen, der findet bei Elektronenrad eine kompetente Quelle um die nötigen Komponenten zu beziehen, und sich anschließend den einen oder anderen Tip für die Lösung eines problematischen Details zu holen. Das gilt natürlich auch wenn es um Fragen der Aufrüstung oder Leistungssteigerung von bestehenden selbstgebauten E-Bikes geht.</p>
<p>&#8230;Und auch wenn es etwas Off-Topic ist: Wer schon immer mal ein schickes <a title="Bullit Cargo-Bikes from Larry vs. Harry - in neuem Fenster öffnen" href="http://www.larryvsharry.com/Bullitt.html" target="_blank">Bullit-Lastenfahrrad</a> live ansehen, anfassen, probefahren, <a title="Bullit Cargo Bikes bei Elektronenrad - in neuem Fenster öffnen" href="http://bullitt-berlin.de/" target="_blank">kaufen</a>, oder etwas darüber wissen wollte, dem sei diese Adresse ebenso wärmstens empfohlen!</p>
<p><strong>Weiterlesen: </strong><a title="Elektronenrad-Wiki  - in neuem Fenster öffnen" href="http://trac.elektronenrad.de/" target="_blank">Elektronenrad-Wiki</a> &#8211;&gt; Viele Infos rund um gelöste und ungelöste Probleme, gecrashte Teile, Motoren, Akkus, Regler, Bikes &#8230; und und und.</p>
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