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Nachdem ich nun endlich nach dreieinhalb Monaten Wartezeit meinen Vodafone-DSL-Anschluss gelegt bekommen habe, wollte ich endlich die Vodafone (Surf-Sofort) “Easy-Box” gegen meine bewährte Fritz!Box 7170 tauschen.
Nicht dass die EasyBox schlecht währe – die FritzBox hat einfach einen deutlich größeren Funktionsumfang. Die EasyBox ist ein WLAN-fähiger DSL-Router, der auch noch VOIP-Funktionalitäten besitzt. Die FritzBox hingegen dient darüber hinaus als Druckerserver, kann Festplatten und USB-Sticks sowohl im LAN als auch im Internet freigeben, hat einen Anrufbeantworter der Anrufe per eMail verschicken kann, und wandelt auf Wunsch Faxe in PDFs um, die sie ebenso per Mail verschickt.
Das einzige was die FritzBox 7170 nicht kann, ist eine Internetverbindung über einen UMTS-Stick herzustellen, aber meine DSL-Leitung nun endlich steht, brauche ich dieses Feature nicht mehr.
Fritz!Box anstelle EasyBox:
Ich habe im Internet gelesen, dass Vodafone sich mit der Herausgabe der DSL- und VOIP-Zugangsdaten etwas zickig hat. Ich hatte diese Probleme allerdings nicht. Mir sagte einer der freundlichen Vodafone-Hotliner die Daten auf meine Nachfrage hin an. Zu diesem Zeitpunkt konnte ich mir noch nicht erklären, warum er dabei so verschwörerisch die Stimme senkte, und warum es so klang als wenn er sein Headset mit der Hand abschirmte – jetzt kann ich mir den Grund vorstellen
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Wer an einen weniger kooperativen Hotliner gerät, der kann sich die Konfiguration seiner Easy-Box sichern, und mit einem Programm “entschlüsseln”. Danach lässt sich die Datei mit einem HEX-Editor durchsuchen, und die Zugangsdaten können ausgelesen werden. Der Prozess ist im IP-Phone-Forum genau beschrieben: IP-Phone-Forum.de
Diese Daten trägt man dann in der Fritz!Box ein, und schon kann man die EasyBox in die Schachtel Packen und vergessen
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Auf diesen Schritt mit dem Auslesen der Konfiguration konnte ich glücklicherweise verzichten, aber trotzdem ich die Zugangsdaten schon hatte, klappte die Verbindung mit der mir zugewiesenen Vodafone-VOIP-Nummer noch immer nicht.
Am Anfang von Seite fünf des Threads in diesem Forum wurde ich dann fündig: Der freundliche Hotliner hatte mir zwar die richtigen Daten genannt, aber wohl versehentlich einen Fehler gemacht. Der VOIP-Loginname lautet nicht “<Ortsvorwahl><Rufnummer>@arcor.de”, sondern nur “<Orstvorwahl><Rufnummer>”.
Hier ist ein Screenshot meiner FritzBox VOIP-Konfiguration:
Jetzt gehts, und die Easy-Box ist eingemottet
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Das Chaosradio Express (kurz ‘CRE’) ist ein Podcast der sich aus der monatlichen Radioshow des Chaos Computer Clubs entwickelt hat – dem Chaosradio auf Fritz. Anders als sein Namenspatron ist das CRE nicht im öffentlichen Rundfunk, sondern ausschließlich im öffentlichen Netzfunk zu Hause. In regelmäßiger Unregelmäßigkeit, in letzter Zeit aber in immer kürzeren Abständen, holt sich Tim Pritlove ein (meist technisches) Thema und einen fachkundigen Gast ans Mikrofon, und schafft daraus ein überaus unterhaltsames Gemisch aus Interview und Wissenserweiterung für sich und seine Hörer.
Passender Weise ging es in Ausgabe 65 um “Elektrische Fahrräder”, und Gismo vom Elektronenrad-Laden in Berlin stand zu Geschichte, Technik, und rechlichen Regelungen von Pedelcs Frage und Antwort. Ich möchte jedem der sich für das Thema interessiert ans Herz legen, sich diese Sendung einmal anzuhören. Danach wird man vieles besser verstehen, und wenn irgendwas noch nicht ganz klar wurde, wenigstens die richtigen Fragen stellen können
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Mit diesem Post reihe ich mich in die CRE-Blogkette mit ein
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Das Blog-Kettenglied vor mir: differentway.kilu.de
Das Blog-Kettenglied nach mir: www.lammermann.eu
Achja – und damit der Besuch bei LdB nicht so alleine bleibt, werde ich die Tage mal nach Prenzlberg radeln, und Elektronenrad einen Besuch abstatten. Natürlich gibts dann auch nen kleinen Bericht und Fotos … stay tuned!
Ich habe nun endlich verstanden wieso die werten Herren Politiker soviel Zeit und Energie in die Etablierung einer technischen Struktur zur Zensur Ausblendung von Inhalten im Internet stecken, anstatt den nachweislich einfacheren Weg zu gehen: Nämlich an die technischen Verantwortlichen der Server auf denen dieser Scheiß liegt, heranzutreten, und so für die endgültige Löschung zu sorgen!
Das kommt ganz einfach daher, dass diese Inhalte notwendig sind, als Argumentationsgrundlage, um die von unseren Lenkern so sehnlich erwünschte Zensurstruktur herbeizudiskutieren.
Ein Schelm wer böses dabei denkt! Wenn man nun diesen verwerflichen Gedankengang fortführt, und sich mal überlegt dass von diesen legislativen Instanzen die Inhalte geduldet und benötigt werden – dann könnte man fast zu der Überzeugung kommen dass hier nicht nur eine Duldung, sondern gar eine (wenn auch nur indirekt und über Kontaktpersonen in Auftrag gegebene) Verursachung vorliegen könnte … aber halt! sowas darf man keineswegs denken über die werten Herren Politiker, die ja bekanntermaßen über alle Zweifel erhaben sind!
Ha!
Und da wir diesen schändlichen Komplott ja jetzt durchschaut haben, könnten wir ihnen vortrefflich in ihre schöne Sandburg stapfen, und einfach selber für eine Löschung von derart abstoßenden Inhalten sorgen. Meist reicht ein Hinweis per eMail an den Webhoster, auf dessen Servern die abstoßenden Inhalte gelagert und feil geboten werden. Und sobald die fraglichen Inhalte drastisch reduziert wurden, (von einer vollständige Ausmerzung kann man leider wohl nur träumen), ja sobald das geschehen ist, würde auch die Grundlage entzogen sein, auf der diese Zensur etabliert wurde – und sie müsste wieder abgerüstet werden!
Wir müssen also nur warten, bis die Sperrlisten bei Wikileaks auftauchen, und können sofort anfangen Sandburgen einzutreten! HarHar!
Danke für den Denkanstoß an das Medienradio!
Nach der mehr als mies gelaufenen Europa-Wahl stehen wir schon wieder vor dem nächsten Wahlkampf. Am 27. September 2009 wird der deutsche Bundestag gewählt. Sich dort eine größere Wahlbeteiligung zu wünschen ist kaum noch nötig; nachdem die allgmeine Politikverdrossenheit der Stinknormalbürger zu einer so extrem lächerlichen bescheidenen Zusammensetzung des EU-Parlaments Geführt hat. Ohnehin werden die Grundlagen für unsere Legislative mitlerweile im Konsens mit den anderen Mitgliedsstaaten der EU gelegt, der Bundestag ändert höchstens noch Kleinigkeiten.
“EU“? Also die “Union” steckt da zur Hälfte mit drin – wortwörtlich.
Ich frage mich wie das passieren konnte. Dass es so wie bisher nicht weitergehen kann (Finanzkrisen, Pleiten, Bespitzelungen, Datenskandale usw.) sollte doch mitlerweile eigentlich sogar dem letzten Hinterwäldler klar geworden sein. Jaja – “Sollte” heißt leider nicht “ist”! Ich kann nur vermuten, dass sich die Mehrheit derer die überhaubt wählen gegangen sind sich die “guten alten Zeiten” zurückgewünscht hat, in denen es noch bergauf und nicht immerzu bergab ging. Und dieser Wunsch wurde dann mit dem “althergebracht”-Image der Konservativen Parteien assoziiert … oder so. Traurig.
Aber auf der anderen Seite – wenns so weitergeht wie bisher, wird der ganze Laden vermutlich eh innerhalb der kommenden Dekade den Bach ‘nunner gehn. Soll mir auch recht sein. Bin gespannt was danach kommt – kann fast nur besser sein als die derzeitige oberflächliche destruktive, lobbyverseuchte Legislative. (disclaimer: Nein ich bin keineswegs gegen unsere Staatsform, oder das Land in dem ich lebe. Nur gegen die Art in der es derzeit geführt wird!)
[edit]
Jetzt scheint sich auch endlich der arschlahme Politiker-Aparat mit dem Thema “Wahlunlust” auseinanderzusetzen, und berät mit tausend aufgeregten Zungen über geeignete Maßnahmen. Von Wahl-Pflicht bis Strafgeld reicht die Palette der angedachten Mittel den Bürger zur Meinungsäußerung zu mobilisieren.(Quelle: Gulli.com)
Hoffentlich mahlen die Mühlen diesmal schnell genug, um die Vorhaben bis zur nächsten (mehr oder weniger) wichtigen Wahl auch in Kraft zu treten.
In diesem Sinne:
Jaja, ich bin mal wieder etwas angeödet von der Art mit der sich mal wieder die schlimmsten Visionen anschicken realität zu werden. Beispielsweise das hier: Heise online berichtete dass Ulrich Staudigl, der Sprecher des Justizministeriums, geäußert hat, dass man “durchaus eine Überwachung der von den Providern gehosteten Stoppseiten-Server durch Strafverfolgungsbehörden in Betracht zieht.” Auf deutsch: Wenn Du, lieber Internet-Surfer, in Zukunft versehentlich auf eines der geplanten Stopp-Schilder triffst – sei es durch anklicken eines unverfänglich getarnten Links, oder indem Dich jemand vorsätzlich reinlegt und dir einen entsprechenden Link schickt, oder weil Du sehen wolltest ob die Zensur tatsächlich Realität geworden ist – in so einem Fall würde Deine IP-Adresse dann im Zusammenhang mit Ermittelungen gegen pädophile Straftäter gespeichert werden. Ein Kontext in dem sich keiner gerne sehen möchte, und in den vermutlich die wenigsten der Vorbeisurfenden zu recht gehören.
Nochmal: Solche Seiten gehören strafrechtlich verfolgt, und gelöscht, und nicht verhüllt!
In Nordamerika, dem Land der unbegrenzten Unmöglichkeiten, hat die rechteverwertende Industrie es geschafft eine weitere Bastion des nicht institutionalisierten Denkens zu erobern. Soll ich spezifischer werden? Keine Angst? Na dann: Die “Copyright Alliance“, eine Lobby der Rechteverwerter, hat sich durch fleißiges Lobbying das Recht erstritten, in öffentlichen Klassenzimmern Unterricht über “die Vorteile des Urheberrechts” abzuhalten. Zugegeben, etwas mehr Moralgefühl im Bereich des Erwerbs von Medien könnte manchen Leuten nicht schaden; aber Schülern im Unterricht die Argumente von RIAA, BMG und TimeWarner einzubläuen, ohne dabei ein gutes Haar an Creative Commons (“CC”)oder anderen alternativen (und weniger aggressiv kapitalistischen) Publikationsformen zu lassen, ist in diesem Land, in dem die “Freiheit” des Einzelnen immer auf die große Fahne geschrieben wird, unter aller Sau! (Quelle: Gulli.com)
Die Jungs von Coldplay zum Beispiel beweisen dass es auch anders geht, und verschenken ihr neues Live-Album als Dankeschön an ihre Fans im Netz. Sowas kommt davon wenn jemand Musik macht, weils schön ist Musik zu machen. Und nicht nur der Kohle wegen. Hols Dir ab auf coldplay.com!
Und dann noch eine kleine Empfehlung: Trackback ist ein sehr hörenswerter Podcast vom Berlin-Brandenburger Radiosender Fritz. Es dreht sich um Internet, Gesellschaft, Politik, und untermalt wird das ganze mit CC-Musik. Der Podcast dauert jeweils eine knappe Stunde, erscheint wöchentlich und ist ein Bisschen wie Chaosradio, aber im Gegensatz dazu auch für weniger technisch interessierte Menschen sehr unterhaltsam.
Mono und Nikitaman sind ein deutsch/östereichisches Reggae-/Dancehall-Duo, die schon seit 2002 in dieser Form aktiv sind. Mich beiendruckt besonders, dass die beiden trotz ihrer mitreißenden und hochqualitativ produzierten Songs nach wie vor independent geblieben sind, und nicht wie andere vielversprechende Künstler in den Kommerz abgerutscht sind.
Ihre Texte sind intelligent von kritisch bis witzig; die Beats und Melodien fröhlich, schwungvoll und nicht so übertrieben verkifft wie mir das bei anderem Reggae of schnell auf die Nerven geht.
Tja, und was das vorgestellte Lied selbst angeht, dazu muss man wohl nix mehr sagen. Der Text spricht für sich, und auch wenn der Sound Spaß macht und abgeht is’ das ein echt ernstes Thema.
Wem das gefällt, hier gibts mehr: Mono und Nikitaman-Playlist auf Youtube