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Meine Aufmerksamkeit ist gestört, sagen die… (Meine Hyperaktive Weltsicht)
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Archive for the ‘Berlin’ Category

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16 Dec 2009

Winter – Hauptsaison für schöne Fahrräder?

Mir ist in den letzten Tagen, und besonders gestern Abend am Potsdamer Platz, aufgefallen, dass überdurchschnittlich viele hübsche Fahrräder durch die Straßen rollen, oder irgendwo angeschlossen auf ihren Fahrer warten. Und wenn schon nicht alle wunderschöne Goldstücke sind, so doch wenigstens vernünftig zusammengestellte, und solide aufgebaute Alltagsvehikel, die ihren Besitzern geschätzte Mobilität bei jeder Witterung ermöglichen.

Ein nicht-radfahrender Freund, mit dem ich unterwegs war, erwiederte auf mein anhaltendes Innehalten, Staunen, Freuen und die Anerkennenden Bemerkungen: “Na ist doch klar – die Vollblutradler sind halt auch im Winter unterwegs.”

Recht hatter! Die ganzen Schönwetterradler die im Sommer die Straßen und Radwege unsicher machen, trauen sich bei niedrigeren Temperaturen, oder gar Niederschlag, nicht mehr raus. Und so bleibt einem auch der Anblick der teils geschmacklosen, teils bemitleidenswert heruntergekommenen, Metal-und-Plastik-Haufen erspart, die sich bei schönem Wetter durch die Stadt wälzen, und an jedem möglichen Abstellplatz türmen.

Im Winter ist die Aussicht auf die wirklich sehenswerten Fahrräder frei. Achtet mal drauf! Ein Augenschmaus für alle die wie ich einen Faible dafür haben :-) .

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16 December, 2009 at 13:36 by Jasper

Tags: allwetterradler, bikes, details, qualität, rad fahren, radfahren, schöne fahrräder, schönwetterradler, Winter
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7 Dec 2009

Elektronenrad in Berlin

Nachdem ich mit “Lautlos durch Berlin” einen Laden vorgestellt hatte, in dem jeder, völlig ohne Bedarf an technischem Sachverstand, E-Bikes ansehen, Probefahren und kaufen kann, kommt mit Elektronenrad quasi das andere Ende der Skala zum Zug. Soll heißen – dort finden jene Leute ihr Glück die gerne selber Hand anlegen.

Die Raumfahrtagentur  (das Mutterschiff)

Maschinenpark der Raumfahrtagentur

Maschinenpark der Raumfahrtagentur

Nur wenig oberhalb vom Alexanderplatz, in der Mertzer Straße 21, befindet sich die Raumfahrtagentur. Diese ist in erster Linie ein Hackerspace. Das ist ein Ort an dem sich Leute mit gesteigertem Interesse an technischen/wissenschaftlichen Themen aufhalten und treffen können, um ihrer Passion in der Praxis nachgehen zu können. Zu diesem Zweck ist die Raumfahrtagentur mit einer Reihe nicht ganz alltäglichen Maschinen ausgestattet, die man möglicherweise benötigt um technische Projekte zu verwirklichen. Zum Beispiel gibt es eine CNC-Fräse, eine Drehbank, einen Zentrierständer für Fahrrad-Laufräder, eine 5-Tonnen-Presse, und eine elektronische Nähmaschine.

Elektronenrad

Elektronenrad - Motoren und Montageplatz

Elektronenrad - Motoren und Montageplatz

Und in den Räumen der Raumfahrtagentur ist eben auch das Projekt “Elektronenrad” beheimatet, welches von den vorhandenen Maschinen natürlich sehr profitiert. Vom Equipment mal abgesehen, haben die Jungs dort auch ein ziemlich umfassendes technisches Wissen, sowie Kontakte in die weltweite E-Bike Szene, und zu diversen Liferanten der nötigen Komponenten. So ist man bei Elektronenrad zum Beispiel sehr gut aufgehoben, wenn man einen Eigenaufbau eines E-Bikes plant, oder ein vorhandenes Rad selber aufrüsten möchte. Ein gewisses technisches Grundwissen vorausgesetzt.

Für wen ist Elektronenrad?

Einige E-Bikes

Einige E-Bikes

Wer technisch völlig unbedarft ist, und weder Zeit noch Lust hat sich selber umfangreich mit solch einem recht umfangreichen Projekt intensiv auseinander zu setzen, und sich selbst Fachwissen anzueignen, der ist bei Elektronenrad eher an der falschen Adresse, und sollte sich vertrauensvoll an Lautlos-durch-Berlin wenden. Elektronenrad ist kein DIY-Workshop, in welchem man bei der Hand genommen, und geduldig, Schritt für Schritt durch den Bau eines E-Bikes geleitet wird.

Wer sich hingegen den Umgang mit den mechanischen und elektronischen Komponenten eines E-Bikes grundsätzlich zutraut, und auch keine Probleme damit hat sich selber die Hände schmutzig zu machen, der findet bei Elektronenrad eine kompetente Quelle um die nötigen Komponenten zu beziehen, und sich anschließend den einen oder anderen Tip für die Lösung eines problematischen Details zu holen. Das gilt natürlich auch wenn es um Fragen der Aufrüstung oder Leistungssteigerung von bestehenden selbstgebauten E-Bikes geht.

…Und auch wenn es etwas Off-Topic ist: Wer schon immer mal ein schickes Bullit-Lastenfahrrad live ansehen, anfassen, probefahren, kaufen, oder etwas darüber wissen wollte, dem sei diese Adresse ebenso wärmstens empfohlen!

Weiterlesen: Elektronenrad-Wiki –> Viele Infos rund um gelöste und ungelöste Probleme, gecrashte Teile, Motoren, Akkus, Regler, Bikes … und und und.

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7 December, 2009 at 16:51 by Jasper

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5 Sep 2009

Eismanufaktur ‘Vanille und Marille’ (HandyBlogging die Zweite)

Und weiter gehts mit Eintragen direkt aus dem Handy:

Wie versprochen war ich einige Tage Später bei ”Vanille und Marille” und habe mir mal eine Sorte empfehlen lassen. Die Wahl fiel auf ”Sesam mit karamelisiertem Honig”.

Kennt ihr ‘Halva’? … Genau so schmeckt dieses Eis! Nur etwas weniger süß, und eben als superleckeres, kremiges Eis!

Einige Tage später war ich wieder dort, und probierte Banane-Schokosplit (oder so ähnlich) und Pistazie. Von letzterem kann ich nur sagen: es schmeckt sehr deutlich und unverfälscht nach Pistazien, und machte mir mal wieder klar, dass die Dinger einfach nicht mein Fall sind.

Ganz anders dagegen das Eis mit Banane! Sowohl Banane, als auch Schokolade liegen sehr auf meiner Wellenlänge, aber sonst halte ich mich in Allgemeinen von Bananeneis fern, weil es fast immer entsetzlich künstlich schmeckt… Dieses nicht!

Es hatte sogar die leicht zähe Konsistenz von Bananen die man mit etwas Quark in einer Schüssel zu einem Brei zerrdrückt … super!
Okay, die Schokolade kam insgesamt ein Wenig zu kurz, aber angesichts dieses Phänomenalen Bananeneises kann ich das gut verschmerzen.

Also, eine weitere hervorragende Eisdiele, pardon – Eismanufaktur, die ihre Eiskrem zur abwechslung mal aus richtigen, frischen Zutaten, und nicht aus Fertigmischungen herstellt. (Kennt jemand noch weitere im Großraum Berlin?)

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5 September, 2009 at 9:42 by Jasper

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26 Aug 2009

Berlin Homemade Icecream

bh-icecream_titel

Ähm ja … ich war bei Elektronenrad, wie angekündigt, und werde auch in Kürze darüber schreiben! Es war auf jeden Fall vollkommen anders als “Lautlos durch Berlin”, das kann ich schonmal vorwegschicken!

Leider hatte ich aber dann auf der Heimfahrt  ‘nen kleinen aber recht heftigen Zusammenstoß mit einem Felsen am Halleschen Tor, welcher dort eigentlich nur liegt um die Durchfahrt für Autos zu blockieren. Leider lag er in einer besonders dunklen Ecke, und das bekam in Kombination mit 25 Km/h leider meinem Körper und meinem Rahmen ziemlich schlecht. Der Körper heilt wieder, ein Rahmen eher nicht. Daher hab’ ich mich am Tag darauf mit einem Bekannten in Verbindung gesetzt, der als sehr fähiger Karosseriebauer, wohl der einzige war, der meinen Rahmen mit etwas Glück noch heilen konnte. Und der Bot mir als Gegenleistung Prompt einen Job an. So kanns gehen! Und all das hat mich in Verbindung mit meinem unmittelbar bevorstehenden Umzug einfach sehr umfangreich in Schach gehalten, weshalb der Bericht zu Elektronenrad noch kommt (in den nächsten Tagen).

Und nun endlich zur Eiskrem!

Heute lief ich an einer mir bis dato unbekannten Eisdiele in Schöneberg (Elßholzstraße 10) vorbei, mit Namen “Berlin Homemade Icecream“. Der Freund mit dem ich unterwegs war, lobte das Eis dort in einer Weise, die es mir unmöglich machte nicht wenigstens eine Kugel zu kosten. Drinnen fiel mein Blick auf eine kleine Vitrine, auf deren gläsernen Böden verschiedene Tiegel und Tüten unterschiedlicher Farbe und Größe Standen, mit dem Hinweis, dass ca. 95% aller Eisdielen ihr Eis aus solchen fertig gekauften Chemiemischungen herstellen. Ich konnte natürlich nicht unhin noch etwas genauer nachzufragen, und so erfuhr ich vom freundlichen Eisdealer jede Menge Hintergrundfakten aus dem Business mit den gefrorenen Leckereien.

Zum Beispiel, dass das Mango-Lassie Eis, welches ich mir gerade schmecken lies, darum so gut war, weil es zur Hälfte aus türkischem (oder war es griechischer?) Joghurt besteht, im Gegensatz zum Durchschnittlichen “Joghurt”-enthaltenden Eis, welches nur Joghurtpulver enthält. Weiterhin, dass viele Eisdielen, wenn sie Geld sparen möchten, einfach das Eis mit Kokosfett (einem sehr billigen Rohstoff) strecken, und diesen Umstand durch hinzufügen von noch mehr Aroma und Fertigpansche überdecken.

Sehr interessant fand ich auch, dass selbst “Bio-Eisdielen” meist nur Biomilch verwenden, aber einen Großteil ihres Angebotes trotzdem nicht aus frischen Zutaten, sondern aus Fertigmischungen herstellen. Allerdings, so lernte ich, gibt’s auch bei diesen Mischungen jede Menge Unterschiede in Preis und Quallität. So stellt “Berlin Homemade Icecream”das Pistazieneis zwar tatsächlich aus Pistazien her, attestiert aber dem bekannten Eisladen in den Potsdamer-Platz Arkaden, mit ihrer sehr hochwertigen italienischen Pistazien-Paste (40€/Kg) ein ebenso hochwertiges Eis herzustellen.

Alles in Allem war der kurze Besuch dort, für mich als Eis-Liebhaber, wirklich sehr schmackhaft und aufschlussreich. Ich kann einen Besuch wärmstens … öhm – eiskalt! empfehlen! Die Kugel kostet 90ct, was ich anhand der hohen Quallität für angemessen halte. (Als ich auf das Thema Preis zu sprechen kam , erfuhr ich, dass Deutschland bei den Eis-Preisen im Europaweiten Durchschnitt sehr weit unten liegt. Weit hinter Frankreich (2-2,5€/Kugel) und Spanien (2€/Kugel) und auch im Verhältnis gesehen hinter östlicheren Ländern, wo eine Portion Eis von 3-4 Kugeln gerne so viel Kostet wie ein anständiges Mittagessen im Restaurant.)

Mir wurde ein Eisladen in der Hagelberger Straße (in der Nähe vom Kreuzberg )ans Herz gelegt, den ich in kürze mal ausprobieren möchte. Und natürlich werde ich danach ein paar Zeilen dazu schreiben.

bh-icecream

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26 August, 2009 at 0:46 by Jasper

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