Kauft gebrauchte Notebooks!
Ein Plädoyer für “Geld sparen, Umwelt schonen und mehr für weniger kriegen”
Ich habe einmal in meinem Leben den Fehler gemacht ein neues Notebook zu kaufen. Damals war das ein Gerät, dass mit einer sehr aktuellen Technik, und einem sehr geringen Preis lokte. Es schien auf den ersten, und sogar auch auf den zweiten Blick ein durch und durch gutes und den-Preis-werter Rechner zu sein. Doch leider steckte hier auch wie sonst immer die Tücke im Detail, und offenbarte sich häppchenweise innerhalb des knapp einen Jahrs der Benutzung. Es zeigte sich dass (oh Wunder!) der niedrige Preis dieser topaktuellen Technik selbstverständlich nicht durch “knallharte Kalkulation” erreicht wurde, sondern indem (natürlich) an wenig offensichtlichen Stellen Abstriche gemacht wurden.
Diese ergonomischen Mängel (Tastatur, Sound, Lüfter etc.) kleckerten sich so langsam in die Freude am neuen Gerät, und wurden abgerundet von einem vorzeitigen Tod des Akkus, nach knapp 8 Monaten – kurz nach Ablauf der Akku-Garantie von 6 Monaten). Ein neuer Akku kostete mich 110 Euro, was den effektiven Gerätepreis auf dann schon gar nicht mehr so günstige 1110 Euro anhob.
Kurz und gut – das vermeintliche Schnäppchen entpuppte sich als Fehlkauf, und ich machte das beste daraus, indem ich es nach nichtmal einem Jahr wieder verkaufte – mit fast vierzig Prozent Verlust.
Seitdem bin ich dabei geblieben Notebooks nur noch gebraucht zu kaufen. Über Händler und mit 12 Monaten Garantie. Und zwar nicht irgendwelche Schnäppchengeräte, sondern ausschließlich Laptops aus den High-End Business-Linien von Namhaften Herstellern (vorwiegend IBM/Lenovo und HP/Compaq).
Diese Geräte wurden für den intensiven beruflichen Einsatz ausgelegt, und glänzen durch Eigenschaften wie Verstärkung durch Metallrahmen in den Gehäusen, verstärkten Schanieren am Displaydeckel, Schraubverbindungen anstelle von Plastiknasen, sowie einer durchdachten Ergonomie, die mit intelligenten Details ein längeres Arbeiten erleichtert. Darüber hinaus sind diese Rechner für möglichst kurze Ausfallzeiten ausgelegt, was sich darin wiederspiegelt, dass sich die Komponenten wie Fesplatte, Arbeitsspeicher, Tastatur etc., bei Bedarf sehr einfach und schnell austauschen oder aufrüsten lassen.
Über die Jahre habe ich durch häufigen Wechsel und ausprobieren einer ganzen Reihe solcher “refurbished“-Notebooks einiges an Erfahrungen (zu ca. 95% positiv) sammeln können, und möchte diese hier weitergeben. Ebenso habe ich bereits viele dieser Geräte an Freunde, Verwandte und Bekannte weitervermittelt, und ausschließlich positive Rückmeldungen erhalten.
Zu den von mir (durch intensive Benutzung) getesteten Laptops gehören einige Geräte aus der (schon recht alten) Armada M Serie von Compaq, jede Menge Thinkpads von IBM (T-Serie: T20, T40, T41, T42, T43, T43p; X-Serie: X21, X40, X41) sowie seit neustem das hervorragende HP-Compaq NC2400-Subnotebook.
Mehr Details folgen demnächst