Archive for May, 2009
You are currently browsing the antiparadigma blog archives for May, 2009.
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Mono und Nikitaman sind ein deutsch/östereichisches Reggae-/Dancehall-Duo, die schon seit 2002 in dieser Form aktiv sind. Mich beiendruckt besonders, dass die beiden trotz ihrer mitreißenden und hochqualitativ produzierten Songs nach wie vor independent geblieben sind, und nicht wie andere vielversprechende Künstler in den Kommerz abgerutscht sind.
Ihre Texte sind intelligent von kritisch bis witzig; die Beats und Melodien fröhlich, schwungvoll und nicht so übertrieben verkifft wie mir das bei anderem Reggae of schnell auf die Nerven geht.
Tja, und was das vorgestellte Lied selbst angeht, dazu muss man wohl nix mehr sagen. Der Text spricht für sich, und auch wenn der Sound Spaß macht und abgeht is’ das ein echt ernstes Thema.
Wem das gefällt, hier gibts mehr: Mono und Nikitaman-Playlist auf Youtube
Ein Herz für Diebe? Es geht um Fahrräder und ums Sichern der selben.
Ich lebe in Berlin. Und auch wenn man hier nicht von einer exemplarisch fahrradfahrerfreundlichen Stadt sprechen kann, gibt es doch eine bedeutende Anzahl von Leuten die jeden Tag mit dem Fahrrad zur Schule zur Uni oder zur Arbeit fahren, wo das Gefährt dann auf die eine oder andere Weise vertäut wird.
Hier kann man deutlich zwischen den An- und den Abschließern unterscheiden:
Die Anschließer suchen sich einen Fahrradständer oder Pfosten um ein Wegtragen des Zweirads zu verhindern. Die Abschließer hingegen gehen weitaus sorgloser mit der Thematik um, und verhindern lediglich das Wegfahren auf mehr oder weniger wirksame Weise. Hierbei lassen diese vertrauensseligen Zeitgenossen völlig außer Acht, dass jemand das Rad einfach wegtragen könnte, um es dann in der Abgeschiedenheit einer Brücke oder der eigenen vier Wände von der Wegfahrsperre zu befreien.
Aber auch den Radfahrern, welchen der Wert und die Flüchtigkeit ihres Eigentums bewusst ist unterläuft gelegentlich aus Unachtsamkeit Fehler beim Schutz gegen Langfinger. Hier sind schon die abenteuerlichsten Möglichkeiten vorgekommen den bestgemeintesten Diebstahlschutz in Wohlgefallen aufzulösen. Das fängt bei der Auswahl von ungeeigneten Anschließgelegenheiten an, und hört beim völligen Verfehlen der Selbigen, und dem Offenlassen des Schlosses auf.
Ich werde in dieser Kategorie in Wort und Bild davon berichten, wenn mir mal wieder ein bemerkenswertes Beispiel von Großherzigkeit für die armen Fahrraddiebe begegnet ist. Zum einen weils lustig ist. Und auch weil man, wenn man weiß was alles die Sicherheit des lieben metallenen Reittiers gefährden könnte, wachsamer wird und möglicherweise nicht die gleichen Fehler macht.
In diesem Sinne:
(M)ein neuer Blog. Ohne festgelegtes Themengebiet. Ich werde einfach über die Themen schreiben die mich gerade beschäftigen, und wozu ich es für nötig halte ein paar Worte von mir zu geben. Wahlweise auch Bilder oder Links. Das kann ne ganze Menge werden – von (Netz-)Politik, über Kurioses wie z.B. zwischenmenschliches Verhalten und sonstige Absurditäten; oder auch Sachen die ich witzig finde. Elektronik und Leben im vollvernetzten Zeitalter ist ein großes Thema. Technik an sich, wie u.a. auch Fahrräder werden sicher auch eine nennenswerte Rolle spielen.
Der Titel kommt daher, dass ich mir auf meinem Lebensweg eine Wesensart zugelegt habe, die mich nicht gerade zu einem pflegeleichten Zeitgenossen macht. Ich neige dazu in allem womit ich mich (freiwillig oder gezwungenermaßen) eingehender beschäftige, die Schwachstellen und Fehler sehr präzise bestimmen zu können. Auch fehlt mir der Gleichmut oder die Geduld um so etwas dann einfach hinzunehmen und dabei bewenden zu lassen. Vielmehr muss ich dann immer augenblicklich damit herausplatzen, und finde auch nicht selten eine möglichkeit wie man ein bestimmtes Produkt, oder Verfahren optimieren könnte. Damit trifft man natürlich nicht überall auf offene Ohren, weil so mancher lieber einfach weiter macht wie bisher, und nichts von möglichen verbesserungen hören will.
Das trifft auf alle oben genannten Themen zu, und so werde ich auch hier das eine oder andere Mal berichten wenn mich mal wieder irgendein Pfusch besonders gestört hat, aber auch wenn ich einem Ding oder Verfahren begegnet bin, das ich extrem ausgereift und vorbildlich finde.
Im Großen und Ganzen soll das Antiparadigma also ein Sinnbild dafür sein, sich nicht mit der allgemeingültigen Lehrmeinung (Paradigma) zufrieden zu geben, und immer optimistisch weiter nach einer besseren Lösung zu suchen. Das gilt auch für die zweite Hauptbedeutung des Wortes, das Vorurteil. Welches ich, wenn ich es erkenne, versuchen werde zu entlarven und zu hinterfragen.
Na dann mal los.