Ein neuer SPAM-Trend auf Facebook
Aufgepasst: Es gibt einen neuen Spam-Trend auf Facebook! Dieser geht von Internetseiten aus, die euch mit irgendeinem lustigen, heißen oder schockierenden Videoclip locken.
Der Link auf dieses Video erscheint bei euch als “Gefällt mir” von einem Freund in den Statusmeldungen. Wenn Ihr ihn anklickt, kommt ihr auf eine Seite außerhalb von Facebook, die euch als erstes ungefragt ein “Gefällt mir” ins Profil postet, und euch dann evtl. den Clip zeigt. (Auf diese Weise können auch Viren in euer System gelangen!)
Zu erkennen sind solche “Spam-Likes” daran, dass das Video nicht auf Facebook ansehbar ist, sondern euch immer auf eine andere Seite verlinkt – ihr seht das an der Internetadresse die unten in der Fußeiste des Browsers angezeigt wird, wenn ihr mit der Maus über den Link oder das Bild fahrt.

Bekannte Spam-URLs sind z.B.: “funnyvideoz.de”, “thenextbigx.com” und andere.
Bitte klickt solche Videos nicht an, sondern meldet sie als Spam (auf das Kreuz oben rechts in der Nachricht klicken)!

Bitte verbreitet diese Nachricht bei euren Freunden weiter!
Gemeinsam ersticken wir diesen nervigen Mist im Keim!
Hillary-ous Failure! Wie Hillary Clinton ihr Land lächerlich macht (noch mehr).
Dieses Thema fand in den deutschen Nachrichten soweit ich weiß keine Beachtung:
Am letzten Dienstag, den 15.02.2011 hat Hillary Clinton an der George-Washington University einen Vortrag gehalten. Dabei ging es um die Wichtigkeit der freien Meinungsäußerung, und wie sie in ‘anderen’ Staaten (Ägypten etc.) beschnitten würde.
Im Publikum befand sich auch Ray McGovern, ein 71 jähriger Kriegsveteran, der auch 27 Jahre lang als Analyst für das CIA gearbeitet hat. Eigentlich also jemand den man für einen ausgesprochenen Patrioten halten könnte.
Ray McGovern, der offenbar mit Hillary-Clintons Politik nicht einverstanden ist, brachte seinen Protest zum Ausdruck, indem er still schweigen, mit dem Rücken zur Rednerin stehen blieb. Weiterhin trug er ein T-Shirt mit dem Aufdruck “Veteras for Peace”.
Er wurde WÄHREND Ms. Clinton ungerührt weiter ihren Text vortrug, äußerst grob von Sicherheitskräften in Zivil überwältigt, und aus dem Saal geschleift. Auch während dieser Aktion blieb er ruhig, und rief nur zum Schluss zweimal “This is America!”.
Im Anschluss wurde anscheinend noch weiter misshandelt, und dann verletzt in eine Gefängniszelle gesperrt.
Wow! Soviel Doppelzüngigkeit ist schon echt beeindruckend!
Quellen: Google News, Peoples Voice
Orwell der alte Optimist…
Erinnerst Du dich an das Konzept dass der gute alte George Orwell in “1984″ für die Rückwärts-Zensur von Nachrichten beschrieben hatte? Hier nochmal eine kleine Auffrischung: Zeitungen durften nur am Tag der Drucklegung verkauft und gelesen werden, und mussten anschließend vernichtet werden. Private Archive waren unter Androhung höchster Strafen verboten. Warum? Damit es der Regierung möglich wäre, die (in staatlichen Archiven) archivierte Geschichte rückwirkend anzupassen – wenn man es zu einem späteren Zeitpunkt für notwendig halten würde.
Wie ich darauf komme?
§11 des 12. RÄStV besagt, dass Inhalte die nicht dem 3-Stufen Test genügen, nicht im Internet angeboten werden dürfen. Diese Regelung hatte eine Durchsetzungsfrist bis zum 31.08.2010. Inhalte die von den öffentlich Rechtlichen über ihre Internet-Präsenzen veröffentlicht werden, werden im Rahmen des Drei-Stufen-Tests daraufhin geprüft, ob:
1. Stufe: ob sie den demokratischen, sozialen und kulturellen Bedürfnissen der Gesellschaft entsprichen,
2. Stufe: in welchem Umfang sie in qualitativer Hinsicht zum publizistischen Wettbewerb beitragen,
3. Stufe: und welcher finanzielle Aufwand hierfür erforderlich ist.
Das hat zur Folge, dass nahezu alle Veröffentlichungen der öffentlich Rechtlichen binnen eines Jahres gelöscht werden müssen. Nachrichtensendungen sogar schon nach 7 Tagen!
Natürlich gibt es im Internet (noch…) jede Menge anderer Archive und Quellen von Nachrichten, so dass die Gefahr einer rückwirkenden Veränderung erstmal nicht gegeben ist… aber die Frage bleibt: WARUM??
Es ist ja nicht so dass Speicherplatz oder Bandbreite im Jahr 2010 besonders knapp oder gar teuer wären. Insbesondere wo die öffentlich-rechtlichen Sender ja durch die Rundfunkgebühren (zzgl. Werbeeinnahmen!) mehr als ausreichend betucht sind.
Ich kann keine logischen Gründe finden warum die Inhalte, welche die deutsche Bevölkerung bereits teuer bezahlt hat, nicht auf unbegrenzete Zeit im Internet vorgehalten werden sollten. Anstelle dessen wird das Geld, welches eigentlich für Recherchen und Inhalte bestimmt war für aufwendige Prüfungen und teure Löschaktionen rausgeschmissen. Danke geliebte Bundesregierung!
‘ne Stunde Hass – Fritz!Box Vorabaustausch
Zugegeben – der Titel klingt heftig, aber ich bin nunmal etwas … nennen wir es mal “Temperamentvoll” … und ich hab mich vorhin wirklich ziemlich geärgert.
Aber von Anfang an: Ich betreue ein kleines Büro, bei dem ich inzwischen alle Plasteboxen (Router, Printserver, NAS-Box, DECT-Basis, Access-Point…) mit einer Fritz!Box 7270 ersetzt habe. Und grundsätzlich bin ich mit den Geräten von AVM auch sehr zufrieden. Auch der Service der Firma ist ausgezeichnet. Nur bin ich bei diesem Vorabaustausch leider gegen jede erdenkliche Hürde gestolpert die irgendwie auftreten könnte.
Die Box, die wegen einer eher bescheidenen DECT-Verbindungsqualität vorab ausgetauscht wurde, kam nach drei Tagen in Begleitung eines Netzteiles an. Ich hatte wenig Zeit, und rechnete mit vielleicht 10 Minuten um die Einstellungen aus der alten Box zu exportieren, die neue anzuschließen, die Einstellungen wieder zu importieren, und die Konstellation noch kurz zu testen. Aus den geplanten 10 Minuten wurden knappe 60 – und zwar wegen:
- Wenn man die Firmware aus der Box exportiert, und kein Passwort für das Firmware-File setzt, weil man es ja ohnehin gleich wieder importieren möchte – dann quittiert das die Box auf der man importieren möchte mit “Passwort Falsch!”. Also wieder anstöpseln, die alte wieder ran, und nochmal exportieren.
- Die neue Box kam mit einer leicht veralteten Firmware an, und gestattete mir keinen Import. Um die Firmware zu aktualisieren war natürlich (dank der noch fehlenden Konfiguration) keine Internetverbindung vorhanden. Also nochmal umstecken, die alte Box wieder starten, warten bis die Internetverbindung wieder steht, und auf der AVM-Seite nach einer aktuelleren Firmware suchen.
- Viel zu viele Klicks später fand ich einen Link zu einem manuellen Download von “download.avm.de” (davor wurde ich immer nur auf die automatische update-Funktion verwiesen). Leider rührte sich auf der Seite nichts, und ich kam auf die Idee mal “ftp.avm.de” zu probieren – wo ich endlich fündig wurde.
- Firmwarefile manuell geladen – abgespeichert und die Boxen wieder umgestöpselt. Gewartet bis die neue Box wieder gestartet ist, das Update eingespielt (es klappte erst nach dem zweiten Anlauf), erneut gewartet bis die Box wieder neugestartet ist, die Einstellungen importiert, nochmals neugestartet, und nun endlich war der alte Zustand wieder hergestellt.
- Die an der ehemaligen Box angemeldeten Telefone (“Fritz!Fon MT-D”) registrierten sich nicht von selbst wieder bei der neuen Box – trotz gleicher Firmware und importierter Einstellungen. (Vermute mal dass es da einen Konflikt zwischen den DECT-Pendants zur MAC-Adresse gab) … Nachdem ich noch alle Telefone erneut manuell angemeldet hatte, lief das System (endlich) wieder.
Also ich finde es ziemlich heftig dass AVM diesen vorab Austausch nicht glatter gestaltet – ich werde denen mal einen Brief schreiben … vielleicht bringts was.
Die Probleme sind zugegebenermaßen alle Lösbar, aber ich kenne mich auch mit solcher Technik etwas besser aus als der Durchschnittsbenutzer. Alleine schon, wenn jemand dessen alte Fritz!Box garnicht mehr geht, versuchen würde ein Firmware-Update zu machen, könnte das zu ernsten Problemen führen (ohne funktionierende Internetverbidung). Dieser Prozess muss definitiv besser organisiert werden!
Es muss nicht immer ein iPhone sein!
Apples iPhones dominieren den Markt der Mobile Internet Devices (MIDs), denn mit keinem anderen Gerät lassen sich Mails, Chats und beliebte Internetseiten so leicht in der Hosentasche mitnehmen! Ähm … Mooment! Auch wenn Apple und die Telekom genau diesen Eindruck vermitteln wollen, gibt es durchaus andere brauchbare, und vor allem günstigere Möglichkeiten von Unterwegs ins Netz zu gehen. Weiterlesen »
Elemente aus Office Dokumenten extrahieren
Ich arbeite gerade für eine Bekannte an einem Flyer. Sie hat sich ursprünglich von einem Grafiker eine Vorlage für ihre Powerpoint-Präsentationen erstellen lassen, und wollte dieses Design auch in ihrem Flyer verwenden. Sie tat also das naheliegendste und erstellte einen Entwurf für den Flyer in … Powerpoint.
Nun wird vermutlich den meisten klar sein, dass Powerpoint kein ausgesprochenes Design- und vor allem kein Layout-Programm ist. Das Problem war also die Hintergrundgrafiken, und Designelemente aus dem PPT-Dokument zu extrahieren, um damit weiterarbeiten zu können.
Die denkbar einfache Lösung war das Dokument mit Hilfe von OpenOffice zu öffnen, und als Microsoft Office 2007 XML-Dokument (.pptx) abzuspeichern. XML ist ähnlich HTML eine Markup-Beschreibungssprache, und trennt das Dokument in Text-Inhalt mit Design-Vorschriften und eingebundenen Grafiken. Diese Bausteine werden dann Nutzerfreundlich in einer einzelnen (Archiv-)Datei zusammengefasst abgespeichert – dem pptx-File (die Entsprechung für Word wäre .docx).
Diese .pptx-Datei lässt sich anschließend mit einem Archivmanager öffnen (Ich benutze Ubuntu-Linux, und habe daher “file-roller” verwendet). Im Archiv befindet sich eine simple Ordnerstruktur, in welcher sich im Ordner ppt/media/ die gewünschten Grafiken befinden.
Das ist besonders praktisch wenn es sich um viele einzelne Grafikbausteine handelt, da es sonst viel Arbeit wäre, jedes einzeln aus dem Dokument zu extrahieren und abzuspeichern.