antiparadigma

Meine Aufmerksamkeit ist gestört, sagen die… (Meine Hyperaktive Weltsicht)
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14 Jul 2010

Orwell der alte Optimist…

Erinnerst Du dich an das Konzept dass der gute alte George Orwell in “1984″ für die Rückwärts-Zensur von Nachrichten beschrieben hatte? Hier nochmal eine kleine Auffrischung: Zeitungen durften nur am Tag der Drucklegung verkauft und gelesen werden, und mussten anschließend vernichtet werden. Private Archive waren unter Androhung höchster Strafen verboten. Warum? Damit es der Regierung möglich wäre, die (in staatlichen Archiven) archivierte Geschichte rückwirkend anzupassen – wenn man es zu einem späteren Zeitpunkt für notwendig halten würde.

Wie ich darauf komme?

§11 des 12. RÄStV besagt, dass Inhalte die nicht dem 3-Stufen Test genügen, nicht im Internet angeboten werden dürfen. Diese Regelung hatte eine Durchsetzungsfrist bis zum 31.08.2010. Inhalte die von den öffentlich Rechtlichen über ihre Internet-Präsenzen veröffentlicht werden, werden im Rahmen des Drei-Stufen-Tests daraufhin geprüft, ob:

1. Stufe: ob sie den demokratischen, sozialen und kulturellen Bedürfnissen der Gesellschaft entsprichen,

2. Stufe: in welchem Umfang sie in qualitativer Hinsicht zum publizistischen Wettbewerb beitragen,

3. Stufe: und welcher finanzielle Aufwand hierfür erforderlich ist.

Das hat zur Folge, dass nahezu alle Veröffentlichungen der öffentlich Rechtlichen binnen eines Jahres gelöscht werden müssen. Nachrichtensendungen sogar schon nach 7 Tagen!

Natürlich gibt es im Internet (noch…) jede Menge anderer Archive und Quellen von Nachrichten, so dass die Gefahr einer rückwirkenden Veränderung erstmal nicht gegeben ist… aber die Frage bleibt: WARUM??

Es ist ja nicht so dass Speicherplatz oder Bandbreite im Jahr 2010 besonders knapp oder gar teuer wären. Insbesondere wo die öffentlich-rechtlichen Sender ja durch die Rundfunkgebühren (zzgl. Werbeeinnahmen!) mehr als ausreichend betucht sind.
Ich kann keine logischen Gründe finden warum die Inhalte, welche die deutsche Bevölkerung bereits teuer bezahlt hat, nicht auf unbegrenzete Zeit im Internet vorgehalten werden sollten. Anstelle dessen wird das Geld, welches eigentlich für Recherchen und Inhalte bestimmt war für aufwendige Prüfungen und teure Löschaktionen rausgeschmissen. Danke geliebte Bundesregierung!

Weiterlesen:  12. RÄStV, Gulli.com

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14 July, 2010 at 13:54 von Jasper

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29 Apr 2010

‘ne Stunde Hass – Fritz!Box Vorabaustausch

Zugegeben – der Titel klingt heftig, aber ich bin nunmal etwas … nennen wir es mal “Temperamentvoll” … und ich hab mich vorhin wirklich ziemlich geärgert.

Aber von Anfang an: Ich betreue ein kleines Büro, bei dem ich inzwischen alle Plasteboxen (Router, Printserver, NAS-Box, DECT-Basis, Access-Point…) mit einer Fritz!Box 7270 ersetzt habe. Und grundsätzlich bin ich mit den Geräten von AVM auch sehr zufrieden. Auch der Service der Firma ist ausgezeichnet. Nur bin ich bei diesem Vorabaustausch leider gegen jede erdenkliche Hürde gestolpert die irgendwie auftreten könnte.

Die Box, die wegen einer eher bescheidenen DECT-Verbindungsqualität vorab ausgetauscht wurde, kam nach drei Tagen in Begleitung eines Netzteiles an. Ich hatte wenig Zeit, und rechnete mit vielleicht 10 Minuten um die Einstellungen aus der alten Box zu exportieren, die neue anzuschließen, die Einstellungen wieder zu importieren, und die Konstellation noch kurz zu testen. Aus den geplanten 10 Minuten wurden knappe 60 – und zwar wegen:

  1. Wenn  man die Firmware aus der Box exportiert, und kein Passwort für das Firmware-File setzt, weil man es ja ohnehin gleich wieder importieren möchte – dann quittiert das die Box auf der man importieren möchte mit “Passwort Falsch!”. Also wieder anstöpseln, die alte wieder ran, und nochmal exportieren.
  2. Die neue Box kam mit einer leicht veralteten Firmware an, und gestattete mir keinen Import. Um die Firmware zu aktualisieren war natürlich (dank der noch fehlenden Konfiguration) keine Internetverbindung vorhanden. Also nochmal umstecken, die alte Box wieder starten, warten bis die Internetverbindung wieder steht, und auf der AVM-Seite nach einer aktuelleren Firmware suchen.
  3. Viel zu viele Klicks später fand ich einen Link zu einem manuellen Download von “download.avm.de” (davor wurde ich immer nur auf die automatische update-Funktion verwiesen). Leider rührte sich auf der Seite nichts, und ich kam auf die Idee mal “ftp.avm.de” zu probieren – wo ich endlich fündig wurde.
  4. Firmwarefile manuell geladen – abgespeichert und die Boxen wieder umgestöpselt. Gewartet bis die neue Box wieder gestartet ist, das Update eingespielt (es klappte erst nach dem zweiten Anlauf), erneut gewartet bis die Box wieder neugestartet ist, die Einstellungen importiert, nochmals neugestartet, und nun endlich war der alte Zustand wieder hergestellt.
  5. Die an der ehemaligen Box angemeldeten Telefone (“Fritz!Fon MT-D”) registrierten sich nicht von selbst wieder bei der neuen Box – trotz gleicher Firmware und importierter Einstellungen. (Vermute mal dass es da einen Konflikt zwischen den DECT-Pendants zur MAC-Adresse gab) … Nachdem ich noch alle Telefone erneut manuell angemeldet hatte, lief das System (endlich) wieder.

Also ich finde es ziemlich heftig dass AVM diesen vorab Austausch nicht glatter gestaltet – ich werde denen mal einen Brief schreiben … vielleicht bringts was.

Die Probleme sind zugegebenermaßen alle Lösbar, aber ich kenne mich auch mit solcher Technik etwas besser aus als der Durchschnittsbenutzer. Alleine schon, wenn jemand dessen alte Fritz!Box garnicht mehr geht, versuchen würde ein Firmware-Update zu machen, könnte das zu ernsten Problemen führen (ohne funktionierende Internetverbidung). Dieser Prozess muss definitiv besser organisiert werden!

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29 April, 2010 at 22:31 von Jasper

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12 Feb 2010

Es muss nicht immer ein iPhone sein!

Apples iPhones dominieren den Markt der Mobile Internet Devices (MIDs), denn mit keinem anderen Gerät lassen sich Mails, Chats und beliebte Internetseiten so leicht in der Hosentasche mitnehmen! Ähm … Mooment! Auch wenn Apple und die Telekom genau diesen Eindruck vermitteln wollen, gibt es durchaus andere brauchbare, und vor allem günstigere Möglichkeiten von Unterwegs ins Netz zu gehen. Weiterlesen »

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12 February, 2010 at 15:16 von Jasper

Tags: alternative, apple, facebook, google, handy, Internet, iphone, kostenlos, maps, mini, mobil, opera, skype, wikipedia
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10 Feb 2010

Elemente aus Office Dokumenten extrahieren

Ich arbeite gerade für eine Bekannte an einem Flyer. Sie hat sich ursprünglich von einem Grafiker eine Vorlage für ihre Powerpoint-Präsentationen erstellen lassen, und wollte dieses Design auch in ihrem Flyer verwenden. Sie tat also das naheliegendste und erstellte einen Entwurf für den Flyer in … Powerpoint.

Nun wird vermutlich den meisten klar sein, dass Powerpoint kein ausgesprochenes Design- und vor allem kein Layout-Programm ist. Das Problem war also die Hintergrundgrafiken, und Designelemente aus dem PPT-Dokument zu extrahieren, um damit weiterarbeiten zu können.

Die denkbar einfache Lösung war das Dokument mit Hilfe von OpenOffice zu öffnen, und als Microsoft Office 2007 XML-Dokument (.pptx) abzuspeichern. XML ist ähnlich HTML eine Markup-Beschreibungssprache, und trennt das Dokument in Text-Inhalt mit Design-Vorschriften und eingebundenen Grafiken. Diese Bausteine werden dann Nutzerfreundlich in einer einzelnen (Archiv-)Datei zusammengefasst abgespeichert – dem pptx-File (die Entsprechung für Word wäre .docx).

Diese .pptx-Datei lässt sich anschließend mit einem Archivmanager öffnen (Ich benutze Ubuntu-Linux, und habe daher “file-roller” verwendet). Im Archiv befindet sich eine simple Ordnerstruktur, in welcher sich im Ordner ppt/media/ die gewünschten Grafiken befinden.

Das ist besonders praktisch wenn es sich um viele einzelne Grafikbausteine handelt, da es sonst viel Arbeit wäre, jedes einzeln aus dem Dokument zu extrahieren und abzuspeichern.

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10 February, 2010 at 11:13 von Jasper

Tags: dokumente, extrahieren, grafiken, microsoft, office, openoffice, powerpoint, word
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24 Jan 2010

Avatar schauen – lieber in 2D oder in 3D?

Ich habe gestern zum zweiten Mal “Avatar – Reise nach Pandora” geschaut. Dieses mal nicht in “RealD”-3D sondern ganz klassisch in 2D, dafür aber in englisch, ohne Untertitel. Und weil ich schon öfters gefragt wurde ob sich die 3D-Version lohnt, fasse ich hier mal meine Eindrücke für euch zusammen.

Wie funktionierts?

Die verwendete 3D-Technologie – “RealD” – verwendet eine simple, leichte Polarisationsbrille um die zwei Bilder für die Augen zu trennen. Auf die Leinwand werden 60 Bilder/Sekunde projeziert, die immer abwechselnd polarisiert sind – wechselnd zwischen 45° im Uhrzeigersinn und 45° entgegen dem Uhrzeigersinn. Passend dazu sind die Brillenscheiben auf der einen Seite +45° und auf der anderen -45° polarisiert, und auf lassen dann pro Auge nur die dafür bestimmten 30 Bilder durch. Die anderen 30 werden abgedunkelt. Wikipedia-Artikel lesen

Bei mir war der zeitliche Abstand zwischen 3D und 2D recht groß (über 3 Wochen). Aber ich bin der Meinung dass die Auflösung in der 3D-Version deutlich höher ist. Außerdem hatte ich bei schnellen Schwenks in 2D viel mehr das Gefühl, dass die Bewegungen unscharf und ruckelig dargestellt wurden. Bei 3D sind’s immerhin 60 anstelle von 30 Bildern/sek. (ja – pro Auge nur 30, aber das Hirn bekommt ja dennoch einen konstanten Strom von 60 Bildern geliefert).

Dem entgegen steht, dass es in 3D zuerst (die ersten 25 Minuten etwa) ziemlich anstrengend für die Augen war. Da scheiden sich die Geister, aber ich hab gehört wenn man schön mittig sitzt, ist es besser als ganz am Rand (ich saß weder Mittig noch ganz außen).

Außerdem war in der nicht-3D-Version der Ton schlechter. Zwar hat das Cinestar scheinbar das besser justierte Soundsystem, aber das hilft auch nichts wenn der Ton mies klingt und zwischendrin sogar ‘Schluckauf’ hat und in der Qualität wechselt.

Fazit:
Nach der 3D-Version meinte ich “das brauche ich nicht“, und wollte mir die nächsten zwei Teile (soll ja ‘ne Trilogie werden) in 2D ansehen. Aber da mich die 2D-Version jetzt qualitativ ziemlich enttäuscht hat, werde ich wohl doch eher wieder in die 3D-Version gehen.

Bei 3D war das Gesamterlebnis einfach irgendwie ungetrübter, und ich hab’ mich viel mehr in den wunderschönen Bildern verlieren können. Nicht der 3D-Technik wegen – die war ein schönes Gimmick – sondern der besseren Qualität wegen.

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24 January, 2010 at 13:29 von Jasper

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6 Jan 2010

Firefox bug mit Xine-Plugin auf Ubuntu

Ich hab mir gestern bei einem Problem mit meinem Firefox 3.5 bald die Karten gelegt.

Ich bin vor kurzem probehalber von LinuxMint auf Ubuntu umgestiegen. Das hat einige Vor- und manche Nachteile. Zum einen ist ein frisch installiertes Ubuntu bei weitem nicht so “komplett” wie ein LinuxMint (diverse fehlende Codecs, und Programme wie z.B. libdvdcss und das Flashplugin). Auf der anderen Seite ist ein Ubuntu, abgesehen vom höheren Installationsaufwand, irgendwie “weiter” als LinuxMint. Die Wizards funktionieren reibungsloser, Updates bringen keinerlei Probleme mit sich, und sogar mein Huawei UMTS-Stick wurde beim einstecken sofort erkannt, und brachte mich nach ca. 1 Minute mit HSDPA ins Internet.

Okay, ich schweife ab … hier kommt das Problem: Weiterlesen »

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6 January, 2010 at 14:58 von Jasper

Tags: 3.5, 9.10, bug, firefox, flash, opensource, plugin, ubuntu, xine, xine-plugin
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